10 Dezember 2012

Die 10 größten Übel des Universums

Die zehn größten Übel des Universums, zusammengetragen aus verschiedenen Science Fiction- und Horrorfilmen und -serien:

10. Der schwarze Krebs
außerirdische invasorische Rasse, die sich in Form einer schwarzen Flüssigkeit in Wirte einnistet und dort zu einer entfernt humanoiden Spezies heran wächst.
Gegner: FBI, Lone Gunmen, außerirdische Widerstandsgruppe
Verbündete: eine irdische Verschwörergruppe, die aber in Wahrheit nach einem Gegenmittel gegen den Virus sucht
9. Aliens
außerirdische parasitäre Lebensform, die von der Ursprungsrasse der Menschheit gezüchtet wurde, um die Menschheit wieder auszurotten, da diese als Fehlschlag angesehen wurde. Durch ihre Eigenart, sich in Wirte einzunisten sowie durch die Predatoren, die sie als Jagdbeute betrachten, wurde diese Spezies auf zahlreichen Planeten verbreitet.
Gegner: Predatoren
Verbündete: keine
8. Predatoren
außerirdische Rasse, die einem speziellen Ehrenkodex verpflichtet ist: Sie betrachtet wehrhafte Lebensformen als Beute, die sie jagen, um ihren gesellschaftlichen Status zu erhöhen.
Gegner: jede Lebensform, die zur Jagd oder zum Kampf fähig ist
Verbündete: keine bekannt
7. Bugs
insektoide und arachnoide riesige Lebensformen, die einen Krieg gegen andere besiedelte Planeten führen. Verfügen über die Fähigkeit, ihre Evolution von einer Generation zur nächsten zu beeinflussen und sich somit an jeden Lebensraum anzupassen
Gegner: Sternenflotte. humanoides Militär
Verbündete: keine
6. Skynet
Militärcomputer, der die Menschheit als potentielle Gegner errechnet hat und einen Präventivschlag führt. Verfügt über eine Vielzahl von Kampfmaschinen, die gefährlichsten davon sind die Terminatoren
Gegner: John Connor, die Menschheit, umprogrammierte Terminatoren
Verbündete: keine
5. Die Großen Alten
außerirdische Götter, die das pure Böse repräsentieren. Älter als das Universum. Für ihre Verbrechen gegen die Schöpfung wurden sie von den Älteren Göttern verbannt. Die Wiedererweckung Cthulhus läutet das Ende des Universums ein. Allein das Wissen um ihre Existenz führt zum Wahnsinn.
Gegner: Die Älteren Götter
Verbündete: Mehrere außerirdische und irdische Sklavenrassen, Shoggoten (Pseudolebensform aus Protoplasma)
4. Borg
Cyborgs, die alles organische Leben in Borg umwandeln wollen
Gegner: Sternenflotte, alle organischen Lebensformen
3. Cybermen
Cyborgs, die alles organische Leben in Cybermen umwandeln wollen
Gegner: Daleks, Der Doktor, alle organischen Lebensformen, Torchwood, Unit
Verbündete: keine
2. Daleks
Mutantenrasse vom Planeten Skaro, die nur in einer speziellen roboterähnlichen Rüstung überleben kann. Die ultimativen Nazis, die alles Leben, das nicht Dalek ist, ausrotten wollen
Gegner: Cybermen, Der Doktor, alles Leben im Universum, Dalek-Splittergruppen, Torchwood, Unit
Verbündete: keine
1. Die FDP
politische Gruppe, die alles Leben des Planeten Erde wirtschaftlichen Interessen unterwerfen will
Gegner: Die Demokratie, der gesunde Menschenverstand
Verbündete: Die CDU, Hoteliers, Banken

08 Dezember 2012

NPD-Verbot?

Wieder wird über ein Verbot der NPD diskutiert. Eigentlich wird es höchste Zeit, aber es bleibt die Frage, ob das sinnvoll wäre.
Denn erstens: Wie verhindert man, daß die Anhänger einfach eine neue Partei mit neuem Namen aber gleichem Inhalt und gleichen blödsinnigen Slogans gründen?
Und zweitens: Das Verbot der Partei ist eine Sache, das bedeutet aber nicht zwangsläufig, daß die Mitglieder sich deshalb gleich einen gesunden Menschenverstand zulegen und ihre Haltung überdenken.
Außerdem, solange sie in einer legalen (wenn auch unsympathischen) Partei stecken, sind sie in gewissem Maß noch kontrollierbar.
Der einzige Vorteil dieses Verbots wäre, daß deren Aktionen, Werbung und Hetzkampagnen nicht mehr von öffentlichen Geldern gefördert und obendrein noch als "Wahlkampf" legalisiert würden. Insofern also doch eine gute Entscheidung.
Fragt sich also nur, wann endlich auch die FDP verboten wird.

03 Dezember 2012

häßliche Menschen

Ich meine nicht das Aussehen. Niemand kann etwas dafür und niemand hat das Recht, jemanden nach seinem Aussehen zu beurteilen.
Ich meine mit "häßliche Menschen" etwas ganz anderes und diese erschrecken mich wirklich.

1. Einigen begegne ich regelmäßig bei der "Tafel". Nun urteile ich über niemanden, weil er ALGII bekommt (bekomme ich ja auch). Aber was ich schlimm finde: Viele haben sich damit abgefunden. Sie richten ihr ganzes Leben darauf aus, ihr Tageshöhepunkt besteht aus dem Besuch in der Löffelstube bzw. dem Einkauf bei der Tafel und sonst ist da nichts. Außer dem Tratsch über andere ALGII-Empfänger. Daraus besteht ihr ganzes Sozialleben.

2. Mehrfach auf dem Weg zum Praktikum erlebt: Man kommt früh zur Bushaltestelle, wo junge Schüler ebenfalls auf den Bus warten. Eigentlich hätten sie noch alle Chancen im Leben. Und wo liegen ihre Interessen? "Wer hat gestern wie bei DSDS abgeschnitten?"

3. Verantwortung und Wirtschaftswachstum. Das scheint sich heutzutage auszuschließen. Überall wird man auf ernste Probleme aufmerksam gemacht, die überaus üble Konsequenzen nach sich ziehen. Und die Verantwortlichen in Regierung und Wirtschaft argumentieren, daß Wirtschaftswachstum vorginge. Daß die so reden ist ja noch klar, das schlimme daran: Die Bevölkerung stimmt ihnen zu und redet das nach.
Geringe Löhne? - Hauptsache Wirtschaftswachstum
gesunkene Sozialleistungen? - Hauptsache Wirtschaftswachstum
minderwertige und gesundheitsgefährdende Lebensmittel? - Wirtschaftswachstum
Massentierhaltung, Gentechnik, Vertreibungen (auch in Deutschland), unzureichende Versorgung mit Medikamenten, Versorgung mit falschen und gefährlichen Medikamenten - Wirtschaftswachstum, Wirtschaftswachstum, Wirtschaftswachstum

Wie weit geht der politisch korrekte Sprachfaschismus denn noch?

Langsam reichts. Wie weit wird denn unsere Sprache noch "gesäubert"?

Das geht ja schon damit los, daß ich nicht mehr zum Bäcker gehen darf, weil das jetzt BäckerIN heißt. Normalerweise wird dieses Wort benutzt, wenn man weiß, daß es sich um eine Frau handelt. Die maskuline Form wird in der deutschen Sprache geschlechtsneutral benutzt, und das bei allen Berufsbezeichnungen. Das ist keine Mißachtung gegenüber Frauen sondern ein Teil der gewachsenen Sprache.

Weiter geht es mit Ausländern. Wer mich kennt weiß, daß es mir einfach egal ist, woher jemand kommt. Einige gute Freunde und viele Menschen, die ich respektiere und bewundere sind in Deutschland eingereist. Das ändert aber nichts daran, daß sie nun mal aus dem Ausland kommen. Wieso darf man das nicht direkt sagen? Die Umschreibung "Menschen mit Migrationshintergrund" ist da nicht respektvoller diesen Menschen gegenüber, sondern klingt so, als wolle man sie zu Statistiken reduzieren.

Und jetzt der Oberhammer: literarische Zensur
Das Wort "Neger" gilt heute als rassistisch. Wieso das denn? Das war es zu keinem Zeitpunkt und niemand würde es so verstehen. Trotzdem gilt es heute als verpönt. Man darf aber auch nicht mehr "Schwarzer", "Farbiger" oder ähnliches sagen? Ja, was denn dann?
Selbst die beliebten "Negerküsse" und "Mohrenköpfe", bei denen diese Bezeichnungen generationenlang üblich waren, mussten umbenannt werden. Ich habe noch keinen NEGER getroffen, der sich an diesem Begriffen gestört hätte.
Das geht sogar so weit, daß Bücher zensiert werden. In einem Land, in dem es angeblich keine Zensur geben solle. Dabei handelt es sich nicht etwa um radikale Hetzschriften (Dann hätte ich ja sogar Verständnis)sondern um Klassiker wie die Werke von Astrid Lindgren und Mark Twain.

Ok, da sitzen also ein paar Bürokraten, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als der Sprache die Zähne zu ziehen. Würden sie sich die Mühe machen, sich mit den Leuten zu befassen, die sie vor bösen Worten beschützen wollen um ja niemandem auf die Füße zu treten, würden sie feststellen, daß diese ganz andere und ernstere Probleme haben, als irgendwelche Begriffe. Und mit Worten zu jonglieren und peinliche Kunstworte zu erfinden ist alles andere als ein Ausdruck von Respekt und Achtung.

Was fällt der Zensierwut der Gutmenschen als nächstes zum Opfer?
"Othello", weil das Wort "Mohr" mehrfach Verwendung findet?
"Der Kaufmann von Venedig", "Die Familie des Wurdalak" oder Oscar Wildes Märchen? Die Bücher von Bret Harte (der Zeit seines Lebens angefeindet wurde, weil er sich für Menschenrechte einsetzte zu einer Zeit, als das unpopulär war, aber eben die heute verpönten Worte benutzte)?

02 Dezember 2012

Warnung vor Hekticket

Konzertkarten sind ein beliebtes und schönes Weihnachtsgeschenk.
Doch wie jedes Jahr möchte ich wieder eine Warnung aussprechen:

2010 wollte meine Freundin mir eine Karte für ein ASP-Konzert schenken (war zwar vor Weihnachten, aber so eng muß man das ja dann nicht sehen :) ).
Über den Internetversand Hekticket.de konnte sie auch noch eine Karte bestellen. Sie überwies das Geld also und wartete. Eine Woche vor dem Konzert waren die Karten immer noch nicht da. Auf die telefonische Nachfrage hieß es, das Geld wäre nie angekommen und die letzten Karten wären verkauft. Dafür wurde ihr gesagt, wenn sie einen Nachweis vorlege, daß sie das Geld überwiesen hat, bekäme sie das zurück. Ist zwar kein Ersatz für das entgangene Konzert, wäre aber etwas gewesen. Deshalb kopierte sie den Beleg und schickte ihn wie erbeten per Fax. Es folgte keine Reaktion von seiten des Ticketversands. Sie rief erneut an und bekam dieselbe Auskunft. Also faxte sie den Überweisungsbeleg erneut. Wieder keine Reaktion. Entnervt gaben wir es auf und schrieben das Geld ab.

Wir möchten also jeden davor warnen, seine Konzertkarten bei dieser Firma zu bestellen. Es gibt zum Glück noch genügend andere Vorverkaufsstellen.

30 November 2012

Bei aller Kritik am Kapitalismus ...

Die Kritik am Kapitalismus wird auch immer schärfer. Wenn man sich die Entwicklung in diesem Land ansieht, ist das mehr als verständlich und ich bin mit Sicherheit der Letzte, der sich für den Kapitalismus aussprechen würde.
Aber ganz objektiv muß man sich fragen, ob wir wirklich in einem kapitalistischem Staat leben und ob das wirklich so schlimm wäre. Betrachten wir das mal mithilfe folgender Fragen:
1.) Was ist Kapitalismus?
2.) Wie funktioniert er?
3.) Wie läuft es in unserem Staat?

1.) Kapitalismus bedeutet den Einsatz von vorhandenem Kapital, um weiteres Kapital zu erwerben. Dabei bedeutet Kapital nicht nur Geld (warauf es oft reduziert wird), sondern auch Zeit, Material, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Hilfsmittel usw.

2.) Um das zu veranschaulichen möchte ich mal ein kleines alltägliches Beispiel bemühen. Da es sich um eine wirkliche Geschichte handelt, nenne ich keine Namen und Orte.
Der ALGII-Empfänger S. hatte in der letzten Woche des Monats kein Geld mehr. Er hätte die Möglichkeit gehabt, sich Geld zu leihen und im folgenden Monat zurück zu zahlen. Das hätte das Problem aber nur verschoben, da er dann im Folgemonat wieder weniger Geld gehabt hätte. Statt dessen ging er los, Pfandflaschen und -dosen sammeln. Mit dem Geld davon fuhr er in die nächste Stadt zur Plasmaspende. Das dafür erhaltene Geld hätte für die Woche gereicht. Statt dessen gab er es wieder für eine Fahrkarte in eine weiter entfernte Stadt aus, wo er sich zwei Stunden vor einen Kunstkurs stellte. Das Geld reichte dann für die Woche und er hatte sogar noch ein paar Euro übrig, die er in weitere Aktionen investieren konnte. Dabei hat er nebenbei geholfen, seine Stadt sauber zu halten, hat mit seiner Plasmaspende etwas soziales geleistet und mit dem Modeln etwas kulturelles beigetragen.
Dieses kleine Beispiel auf das größere System zu übertragen wäre ein sinnvoller und verantwortungsbewußter Kapitalismus.

3.) Jetzt die Frage, ob wir wirklich im Kapitalismus leben.
Mit den Argumenten "Wirtschaftswachstum" und "Arbeitsplätze" werden Firmen und Projekte mit öffentlichen Geldern gefördert und von Steuern befreit. Ob die produzierten Güter letzendlich wirklcih benötigt und verkauft werden ist egal, denn mit den Förderungen haben die Konzerne ihr Geld ja bereits verdient. (Besonders extrem ist das bei der Fleischindustrie, wo der überwiegende Teil nur für den Müll produziert wird, und das völlig bewußt).
Firmen, die unwirtschaftlich arbeiten, werden mit öffentlichen Finanzierungen unterstützt, wodurch zwar wirtschaftlich effektiv arbeitende, aber kleine und private Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig bleiben können und bankrott gehen.
Noch schlimmer das allseits bekannte Beispiel der Banken. Statt sie zur Verantwortung für die sogenannte Wirtschaftskrise, die sie verschuldet haben, zu ziehen, werden sie aus öffentlicher Hand gerettet und gestützt.
Und bei aller Kritik am Kapitalismus, ist das wirklich das Prinzip, Kapital gewinnbringend einzusetzen?

Die so bösen und so beliebten Pornos

Seit den 70ern wird (hauptsächlich von Frauenverbänden und religiösen Einrichtungen) enorm Druck gegen die Pornoindustrie gemacht.
Unabhängig davon macht diese unaufhaltsam Rekordumsätze. Sogar auf Schulhöfen werden Clips und Filme getauscht.
Beides Strömungen, die ich weder gut finden noch unterstützen und fördern muß.
Das Beobachten sexueller Handlungen und die damit gesteigerte Erregung bzw. der Reiz, beobachtet zu werden, sind nun einmal tief in unseren Instinkten verankert.
Ich sehe bei diesen Filmen/Magazinen/Clips/was-auch-immer ein ganz anderes Problem:
Warum werden in einem Porno nicht auch mal Gefühle angesprochen (damit meine ich jetzt nicht sexuelle Stimulation, sondern Emotionen)?
Und warum kommt da niemand (bis auf wenige Ausnahmen) auf die Idee, ein Kondom zu benutzen was (sowohl den Darstellern gegenüber als auch in ihrer Wirkung auf den Zuschauer) einfach mal verantwortungsbewußt und vernünftig wäre?

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