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27 März 2014

Rezension: Mosaik 460 "Tumult im Theater"


Das Mißverständnis, das fast zu einer Schlacht am Limes geführt hätte, kann noch rechtzeitig aufgeklärt werden.
Occius heuert zwei Meuchelmörder an, um zu verhindern, daß die Friedgeiseln nach Rom gelangen.
Ohne eine Ahnung davon zu haben, bereitet Superbificus Spontifex eine Zirkusdarbietung in der Grenzstadt vor. Doch dabei kommt es zu einer Reihe unvorhergesehener Zwischenfälle.
Auf der Flucht vor Occius und seinen Meuchelmördern finden Titus und die Kinder Zuflucht bei dem Zirkus. Gemeinsam reisen sie weiter nach Rom.

Wie im vorigen Heft kann man die Einflüsse deutlich erkennen, die die Künstler inspiriert haben mögen.
Die Schlägerei zwischen Wigbald und Hariobaudes könnte man wahrscheinlich auch ähnlich in einem Asterix-Band finden, der titelgebende Tumult im Theater jedoch wird jedem echten Mosaik-Fan nostalgische Tränen in die Augen treiben, denn hier scheint der Geist früherer Digedag-Ausgaben wieder zu leben.

Im Magazinteil wird der Limes näher betrachtet, was auch für den Geschichtsunterricht interessant sein könnte.

18 März 2014

Rezension: Offizielle Marvel-Comic-Sammlung 50 "Fallen Son - Der Tod von Captain America"

Der Krieg unter den Superhelden ist vorbei. Nur eine kleine Gruppe Helden agiert noch vom Untergrund aus ohne Registrierung.
Captain America wird wegen seiner Beteiligung am Widerstand angeklagt. Doch auf dem Weg zu mGericht wird er erschossen.

Der Tod Captain Americas weckt auf den ersten Blick Assoziationen an Supermans Tod. Doch dieser Band hat nichts mit DCs dynamischem Actionepos gemein. Vielmehr geht es darum, wie die Helden mit dem Verlust fertig werden.
Iron Man, Spider-Man, Falcon, Kid und Wolverine müssen sich fragen, ob sie nicht eine Mitschuld tragen.
Der von den Toten zurückgekehrte Hawkeye wird mit der Aussicht konfrontiert, die Tradition weiter zu tragen.
Trotz des drohenden Krieges mit Atlantis ist selbst Namor in einigen nachdenklichen Szenen mit dabei.

Den Captain America-Comics wird oft nachgesagt, sie wären zu sehr amerikanische Propaganda. Doch dabei dürfte diese Serie wohl die unamerikanischste, weil kritischste Marvels sein.
Auf der einen Seite die symbolische Verkörperung des amerikanischen Traums, auf der anderen die Konfrontation mit der harten Wirklichkeit unter der Oberfläche.

Der "Civil War" und "Fallen Son" erschienen, als das Heimatschutzgesetz in den USA durchgeboxt wurde. Damit hatten diese Comics einen sehr großen Symbolwert. Gerade das Ende Captain Americas, der den Freiheitsgedanken widerspiegelt, war damals ein deutlicher Fingerzeig Richtung Washington.

11 März 2014

Rezension: Offizielle Marvel-Comic-Sammlung 49 "Civil War"

Bei einem Einsatz des unerfahrenen Superheldenteams „New Warriors“ kommt es zu einer Katastrophe. Der Superschurke Nitro zerstört im Kampf einen kompletten Stadtteil. Es gibt fast 900 Tote, darunter viele Kinder.
In Folge dieser dramatischen Ereignisse fordert die Regierung, daß alle Superhelden registriert werden und unter offizieller Kontrolle agieren.
Captain America leistet Widerstand gegen diesen Gesetzesentwurf und geht erneut in den Untergrund, wo er ein Team um sich sammelt.
Iron Man und Mr. Fantastic jedoch unterstützen den Entwurf. Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen ehemaligen Freunden, bei dem es sogar Tote gibt.

„Civil War“ war ein Großereignis, das sich durch alle Marvel-Serien zog. Die kompletten Beziehungen der Helden zueinander wurden über den Haufen gewürfelt und neu geordnet.
In diesem Buch liegt die Kerngeschichte gebunden vor.
Den Leser erwartet ein knallharter, aber auch sehr emotionaler Actionthriller, an dessen Ende die größte und schmerzhafteste Niederlage in der Geschichte der Superheldencomics steht.

Bei jedem größeren Epos (egal ob Marvel oder DC) wird versprochen, daß das jeweilige Superheldenuniversum danach nicht mehr das selbe wäre.
Bei „Civil War“ trifft dies in vollem Umfang zu.

03 März 2014

Rezension: Mosaik 459 "Circus Spontifex"

Die neue Serie im MOSAIK hat begonnen. Also Zeit, die erfolgreichste deutsche Comicserie auch endlich einmal näher zu beleuchten.

Ein weiterer Zeitsprung bringt die Abrafaxe ins Germanien des Jahres 100. Hier treffen sie auf den etwas skurrilen Circus "Pontifex". Spurius Superbificus Pontifex will mit seinem reisenden Circus die Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe ablösen.
Den germanischen Stamm der Chatten bewegen andere Sorgen. Denn um den Frieden zu sichern will der römische Kaiser Marcus Ulpius Trajanus die Kinder mehrerer germanischer Häuptlinge nach Rom bringen lassen.
Um seinen eigenen Einfluß zu vergrößern, will der Senator Aulus Flavius jedoch einen Krieg mit Germanien provozieren. Er schickt seinen Sklaven Occius, der verhindern soll, daß die Friedgeisseln sicher nach Rom kommen.
Die Abrafaxe, die sich dem Circus angeschlossen haben, geraten bereits auf dem Weg nach Rom in die Klemme, als durch ein Mißverständnis am Limes Kämpfe zwischen der Zenturie und der Grenzbesatzung ausbrechen.

Ein fahrender Circus im alten Rom?
Manchem Mosaik-Kenner werden da Erinnerungen kommen. Denn auch die Digedags hatten in ihren erstem Jahren diese Idee. Und daran wird auch in einem kleinen Seitenhieb angespielt: Die drei süßen, als Löwen verkleideten Hunde heißen Digg, Dogg und Diggedogg.

Abrafaxe im alten Rom -Viele werden sich bei dem Gedanken an Asterix erinnert fühlen. Und tatsächlich hat sich der Stil im Vergleich zur vorigen Serie geändert und weist Ähnlichkeiten  mit dem französischem Nationalcomic auf. Besonders die Wutanfälle Wigbalds oder die Gestik und Haltung Titus Julius Prudentius sind sehr ähnlich.
Doch keine Angst, wo MOSAIK draufsteht ist auch MOSAIK drin.

Kleine Albernheiten können sich die Zeichner nicht verkneifen und zeigen uns gleich zu Beginn,wo der Frosch die Locken hat.
Und wer genau hinschaut wird auch einen liebgewonnen, gepunkteten Bekannten im Heft wiedertreffen.

Im Magazinteil werden die Leser mit dem damaligen Leben im alten Rom und einer Wohnstätte im alten Germanien vertraut gemacht.

Wer das MOSAIK neu kennen lernen will oder nach einer Pause wieder einsteigen möchte - jetzt ist die perfekte Gelegenheit dafür

10 Januar 2014

Comicrezension: "Planet Hulk"

Offizielle Marvel-Comic-Sammlung 45/46

Eine geheime Gruppe von Superhelden, die sich selbst “Illuminati” nennt (Iron-Man, Reed Richards, Dr. Strange und Black Bolt), entscheidet, den Hulk auf einen unbewohnten Planeten zu schicken. Doch das Raumschiff kommt vom Kurs ab und landet auf dem Planeten Sakaar, der von dem tyrannischen Roten König beherrscht wird. Der Hulk wird gezwungen, in der Arena auf Leben und Tod zu kämpfen. Schnell wird er zum Volkshelden und zum unfreiwilligen Anführer des Widerstands.

Die Geschichte erinnert an alte Science Fiction- und Fantasy-Klassiker wie Flash Gordon, Conan oder John Carter.
Auch die Historie der Marvel-Comics wird neu aufgegriffen, wenn alte, lange vergessene Gegner der Helden in der Arena des Roten Königs wieder auftauchen.

Bemerkenswert ist das Ende des Epos, wenn der Hulk mit unerwarteter Weisheit den Frieden auf dem Planeten wieder herstellt.

Doch dann geschieht etwas, das den Hulk zu einem noch gefährlicherem Gegner für die irdischen Superhelden macht, als er es jemals war.

Dieser Epos war außerdem die Vorlage für einen Zeichentrickfilm, der allerdings versöhnlicher und glücklicher endet als die Comicvorlage. Im Film wurde außerdem der Silver Surfer, der einen kurzen Auftritt hatte, durch Beta Ray Bill bzw. Beta Ray Thor ersetzt.

04 Oktober 2013

Comicrezeinsion: Deadpool "Hey, hier ist Deadpool"

(Offizielle Marvel-Comic-Sammlung Band 13)

Muß Deadpool noch jemandem vorgestellt werden?
Na gut: Wade Wilsen ist ein Söldner, der im "Waffe x"-Projekt mit Wolverines Selbstheilungskräften ausgestattet wurde. Doch die unmenschlichen Experimente haben seinen labilen Verstand endgültig in den Wahnsinn getrieben.
Das Buch enthält die Hefte 1-5 der monatlichen Serie sowie die vorangestellte Nummer -1.
Zuerst muß er mti dem kanadischem Superhelden Sasquatch eine Gammabombenexplosion verhindern, die er selbst ausgelöst hat.
Nach einem Kampf gegen den Taskmaster lassen ihn plötzlich seine Selbstheilungskräfte im Stich. Die einzige Chance, zu überleben, ist ein Serum aus dem Blut des Hulk.

Spätestens seit "DC vs Marvel" wissen wir, daß es zu den meisten Figuren aus dem einen ein entsprechender Gegenpart im anderen Superheldenuniversum existiert.
Deadpool ist das Gegenstück zu Deathstroke, dem Terminator.
Der humor der Serie erinnert allerdings mehr an den Hitman oder an Lobo.
Mit Teleporter, Holoprojektor und jeder Menge Irrsinn ist Deadpool einfach der Star unter den Anti-Helden

13 September 2013

Doppelte Aufkleber für das Schlümpfe-Album

Wir haben uns das Sticker-Album der Schlümpfe gekauft (Ich mag die kleinen Kerlchen irgendwie). Jetzt fehlen uns noch eine ganze Reihe von Aufklebern und wir haben etliche doppelt.
Wer selbst das Album hat und noch Aufkleber sucht, hier mal eine Liste mit denen, die wir zum Tausch anzubieten haben und eine Auflistung mit denen, die uns noch fehlen. Dann einfach mal melden

doppelt:

"Willkommen bei den Schlümpfen":
Bild 6
Bild 7

"Helden in Blau"
Bild 10
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Bild 14
Bild 16
Bild 17

"Raus aus den Federn"
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Bild 31

"Schulspaß"
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Bild 34
Bild 38
Bild 39

"Zauberwald"
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Bild 55

"Im Schlumpfen-Garten"
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Bild 65

"Fleißige Schlümpfe"
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Bild 78
Bild 80

"1. FC Schlumpf"
Bild 85

"Die grosse Schlumpfiade"
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Bild 101
Bild 102
Bild 103
Bild 106

"Strandparty"
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Bild 118
Bild 119
Bild 121

"Der blaue Ozean"
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"Geburtstagsparty"
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Bild 142
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Bild 146

"Schlumpfines Welt"
Bild 149
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"Frühlingsgefühle in Schlumpfhausen"
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Bild 161
Bild 168


"Spaß im Schnee"
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Bild 180
Bild 181

"Astro-Schlümpfe"
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"Auf Wiedersehen"
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Poster
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Bild 218

Folgende Bilder fehlen uns noch:

"Willkommen bei den Schlümpfen"
Bild 3
Bild 4
Bild 5

"Helden in Blau"
Bild 13
Bild 18
Bild 19

"Raus aus den Feder"
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"Schulspaß"
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"Zauberwald"
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"Im Schlumpfen-Garten"
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"Fleissige Schlümpfe"
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"1. FC Schlumpf"
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"Die grosseSchlumpfiade"
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"Strandparty"
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"Der blaue Ozean"
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"Geburtstagsparty"
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"Schlumpfines Welt"
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Bild 157

"Frühlingsgefühle in Schlumpfhausen"
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"Spaß im Schnee"
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"Astro-Schlümpfe"
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"Auf Wiedersehen"
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Poster
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 Hier gibt es die Schlümpfe als Serie

22 Juli 2013

Rezension: Arndt Ellmer "Venom-Trilogie"

Veröffentlicht in DIE SPINNE/SPIDERMAN Hefte 250, 254, 255

Venom trifft auf etwas, das Eddie Brock nie für möglich gehalten hätte: Ein Wesen, vor dem sein Symbiont Angst hat. Telepathisch übermittelt das Kostüm, daß es sich um einen Shoggoten handelt. Eine Spezies, mit der seine Art seit Jahrmillionen im Krieg lebt.
Während Eddie einen Weg sucht, das Grauen zu bekämpfen, infiziert der Shoggote Menschen mit seinem Keim und macht sie zu untoten Dienerkreaturen.
Die einzige Waffe, die gegen ihn hilft, könnte auch den Symbionten töten.

Als kleines Extra für die Leser veröffentlichte der Condor-Verlag eine Reihe Spiderman-Kurzgeschichten von deutschen Autoren.
Arndt Ellmer lieferte hier eine Cthulhu-Geschichte mit Venom als Helden.
Schade, denn die Idee hätte durchaus das Potenzial zu einem eigenem Roman gehabt.

Titelbild von Heft 250
Titelbild von Heft 254
Titelbild von Heft 255

21 Juli 2013

Comicrezension: "Spiderman: Kravens letzte Jagd"

"Offizielle Marvel-Comic-Sammlung" Band 10

Die Vorgeschichte zu diesem Buch:
Captain America und Spiderman mußten gegen Vermin antreten, einen Obdachlosen, den Baron Zemo in ein rattenähnliches Monster verwandelt hat.

Zu diesem Buch:
Immer noch werden Menschen von Vermin verschleppt und gefressen. Als Spiderman nach ihm sucht, trifft er auf Kraven, der ihn erschießt und begräbt. Von jetzt an ist es Kraven, der in Spidermans Kostüm nach Vermin sucht und ihn am Ende schlagen kann.
14 Tage später erwacht Peter in seinem Sarg. Kraven wollte ihn nicht töten. Ihm ging es darum, seine Überlegenheit zu beweisen, bevor er stirbt. Zu diesem Zweck zwingt er Spiderman und Vermin zu einem Kampf. Er will demonstrieren, daß Spiderman versagt, wo er Erfolg hatte.
Vermin entkommt und Spiderman muß ihn erneut jagen.
Als er zurück kommt, ist Kraven tot.


Die Coimcleser wurden erwachsen und mit ihnen auch das Medium Comic. Zwei Geschichten machten diese Wendung besonders deutlich: Zum einen "Batman - Arkham Asylum" von DC, zum zweiten "Spiderman - Kravens letzte Jagd" von Marvel, die hier in gebundener Form vorliegt.
Statt der Actionszenen (die sehr gut sind), spielt sich die Geschichte hauptsächlich in den Köpfen der Figuren Spiderman-Kraven-Vermin ab, weswegen die großteils in symbolischen Bildern erzählt wird.
Ein Buch, das sich sehr schön vom üblichen "Guter Held verkloppt bösen Schurken" abhebt.

27 Juni 2013

Comicrezension: "AVENGERS: Heldenfall"

"Offizielle Marvel-Comic-Sammlung" Band 34

Die Vorgeschichte zu diesem Buch:
Scarlet Witch, die Tochter von Magneto, hat zusammen mit dem synthetischen Helden Vision zwei Kinder, obwohl das unmöglich ist. Bei einem Kampf gegen Mephisto stellt sich heraus, daß sie in Wahrheit Splitter von Mephistos Seele sind. Zwar können die Rächer den Teufel bekämpfen, doch die Existenz der Kinder wird dabei beendet. Um Wanda zu schützen löschen die Rächer dieses Ereignis aus ihrem Gedächtnis.

Nun zu diesem Buch:
Der gefallene Superheld Jack of Hearts erscheint als Untoter auf dem Gelände der Rächer. Als Ant-Man mit ihm sprechen will, explodiert der Zombie und tötet Ant-Man.
Währenddessen dreht Tony Stark bei einer Rede vor den Vereinten Nationen durch. Obwohl er seit langer Zeit trocken ist, wirkt er wie betrunken.
Ein Teil der aktiven Rächer hat sich versammelt, um die Schäden der Explosion zu beseitigen. Dabei werden sie von Vision angegriffen, der ihnen noch sagen kann, daß ihn jemand gegen seinen Willen kontrolliert, bevor er zerstört wird. She-Hulk verliert die Kontrolle über sich und verhält sich wie der Hulk. Und Hawkeye wird bei einem Angriff der Kree getötet.
Jetzt erst taucht Dr. Strange auf und erklärt, daß Magie bei all diesen Vorfällen im Spiel war.
Captain America erkennt als erster, daß nur Scarlet Witch der Auslöser sein kann. Als sie sie finden, hat sie mit ihrer Magie eine Illusion ihrer Familie erschaffen. Und die verteidigt sie mit allen Mitteln.

Diese Geschichte war von Anfang an darauf ausgelegt, die Rächer vor die größte Tragödie ihrer Geschichte zu stellen. Und am Ende gibt es nur eine logische Konsequenz: Die Auflösung des Teams. Damit war der Weg frei für eine Neukonzeptionierung der Serie.

26 Juni 2013

Comicrezension: "Spider-Man: Die Geburt von Venom"

1996 gab ich es auf, Marvelcomics zu lesen und konzentrierte mich mehr auf die Helden von DC. Lediglich einzelne Ausgaben der Marvel-Helden fanden noch den Weg in meine Sammlung. Doch mit dem Start der "Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung" fand ich zu dieser alten Leidenschaft zurück.
Die Bände, liebevoll zusammengetragen, in festem Einband und mit sorgfältig recherchierten Hintergrundinfos zu Comic und Künstlern sind aber auch wunderschöne Sammlerstücke.
Ich werde die Bücher in loser Reihenfolge rezensieren. Die angegebenen Nummern beziehen sich auf die Sammelnummer auf dem Buchrücken, nicht auf die Reihenfolge des Erscheinens.

"Offizielle Marvel-Comic-Sammlung" Band 9

Vorgeschichte zu diesem Band:
Peter Parker hat das Studium geschmissen und sich mit seiner Tante May überworfen. Seine Beziehung zu Mary Jane Watson ist beendet und er ist mit der ehemaligen Diebin Black Cat zusammen.
Aus heiterem Himmel werden alle Superhelden und -schurken der Erde von dem geheimnisvollen Beyonder (entspricht etwa "Q" aus Star Trek) auf einen künstlich geschaffenen Planeten entführt, wo sie gegeneinander kämpfen müssen. Dort erhält Spiderman ein schwarzes Kostüm, das direkt auf seine Gedanken reagiert.

Nun zur eigentlichen Geschichte:
Die Helden kehren auf die Erde zurück. Black Cat lässt Versuche durchführen, um ihre Superkräfte zu wecken. Erst zu spät erfährt sie, daß ihr Gönner kein anderer ist als der Kingpin. Kingpins Vasall Rose engagiert den Auftragskiller Puma, um Spiderman zu töten. Nur mit Black Cats Hilfe kann Spiderman überleben. Doch Puma erkennt ihn nun am Geruch und greift Peter Parker in seiner Wohnung an. Mary Jane bekommt diesen Kampf mit und gesteht, daß sie schon lange von Peters Doppelleben wußte. Kingpin fordert Rose auf, den Puma zurück zu rufen. Rose verbündet sich mit dem Hobgoblin (einem Schurken, der die Rüstung des Green Goblin gestohlen und modifiziert hat) und intrigiert gegen den Kingpin.
Spidermans Kostüm verhält sich immer auffälliger. Auf einen Kommentar des Puma hin lässt Spiderman es von Reed Richards untersuchen. Sie stellen fest, daß es sich um eine symbiotische Lebensform handelt. Mit der Hilfe der Fantastic Four kann Peter sich von dem Kostüm lösen. Reed will es weiter untersuchen, doch das Kostüm kann nach einigen Wochen entkommen. Als es sich wieder mit Peter verbinden will, vertreibt er es mit dem Schall von Kirchenglocken. Das Kostüm flieht, doch als Peter durch den Lärm ohnmächtig wird, kommt es zurück und rettet ihn. Danach verschwindet es.
Der Journalist Eddie Brock bekommt viel Anerkennung, als er den Serienkiller Sin-Eater interviewt. Doch es stellt sich heraus, daß es nur ein Trittbrettfahrer war und nicht der wahre Sin-Eater. Brocks Karriere ist damit beendet. Er steigert sich in einen krankhaften Hass, der sich gegen die beiden Männer richtet, die den Schwindel aufgedeckt haben: Spiderman und Peter Parker. In einer Kirche denkt er über Selbstmord nach, doch dort trifft er ein Wesen, das seinen Hass teilt: das außerirdische Kostüm. Sie verbinden sich zu einen neuen Gegner: Venom!

Ende der 80er/Anfang der 90er änderten sich die Spidermancomics. Mehrere Handlungsstränge liefen parallel, was der Serie eine völlig neue Dynamik und Glaubwürdigkeit verlieh. Dafür war es für Quereinsteiger und Gelegenheitsleser natürlich schwieriger, den Spannungsbögen zu folgen. Das erschwert es auch, diese Geschichte in einem Buch kompakt zu erzählen und macht Kürzungen und Zusammenfassungen zwingend nötig. Dennoch wurden die Seiten auch genutzt, auf die menschliche Entwicklung der Characktere einzugehen, was zwar für die Venom-Geschichte unerheblich ist, aber für Spiderman unverzichtbar.

Die Darstellung Venoms im Film Spider-Man III war für viele Fans enttäuschend. Da wurde Venom als gewissenloser Amokläufer gezeigt und die intensive Beziehung zwischen Eddie Brock und dem Kostüm wurde überhaupt nicht beleuchtet.
In diesem Buch trifft der Leser wieder den Venom, den er liebt. Bleibt zu hoffen, daß auch die weitere Entwicklung dieser Figur noch einmal zum Thema in der Sammlung wird. Besonders die Geschichte "Der erste Mord" wäre ein Höhepunkt.

14 Juni 2013

Comicrezension: "STAR TREK - LEGION DER SUPERHELDEN"

Die Crew der ENTERPRISE unter Captain Kirk wird zur Erde zurück gerufen. Kirk soll einen Vortrag an der Sternenflottenakademie halten. Als sie herunter beamen, werden sie angegriffen. Sie finden sich auf einer ihnen fremden Erde wieder.
Die Legion der Superhelden reist durch den zeitlosen Limbo nach hause. Doch durch einen Defekt werden sie in die Vergangenheit geschleudert. Sie landen in einer Version der Vergangenheit, die sich jedoch so nie abgespielt hat bzw. abgespielt haben dürfte.
Beide Teams stoßen zusammen und machen nach ersten Mißverständnissen den wahren Gegner aus: Die Legion kennt ihn als den Superschurken Vandal Savage, Kirk hat ihn als Flint kennen gelernt.
Sie finden heraus, daß Flint das Gegenstück zu Vandal Savage aus einer anderen Realität ist. Durch unerklärte Umstände konnte Flint (Vorsicht, Spoiler) einen Q gefangen nehmen und dadurch das STAR TREK-Spiegeluniversum und das DC-Universum verschmelzen und sich zum intergalaktischen Herrscher machen. Spock und Brianiac-5 versuchen, Q zu befreien, um ein Paradoxon zu erzeugen, das die Realitäten wieder trennt.

Nach Grossovern mit DOCTOR WHO und dem Marvel-Universum ("STAR TREK: THE NEXT GENERATION - X-MEN")trifft STAR TREK nun auf das DC-Universum, vertreten durch die Legion der Superhelden aus dem 31. Jahrhundert. Eine passende Entscheidung, denn sucht man nach Gemeinsamkeiten, auf denen man aufbauen kann, sind die Föderation und die Vereinten Planeten am auffälligsten. Auch der unsterbliche Eroberer Savage-Flint ist ein Element, das in beiden Serien auftaucht.
Doch während Flint als Leonardo daVinci, Johann Sebastian Bach oder Jackson Pollock einen friedlichen Weg einschlug, war Vandal Savage als Julius Cäsar, Dshingis Khan oder als Drahtzieher hinter Napoleon und Hitler ein gnadenloser Usurpator.
Wie in Grossovern üblich sind die Verknüpfungen von Eigenarten der jeweiligen Serien fast interessanter als die eigentliche Handlung. Controller, die ein Bündnis mit den Organianern suchen, Krieg zwischen den Klingonen und den Khund, Talokianer im Dienst des irdischen Imperiums sind die kleinen Besonderheiten, die jeden Nerd glücklich machen.
Allein die Star Trek-Version der Finsteren Fünf aus diesem Alternativ-Universum ist den Kauf dieses Buches wert.

Meiner Meinung nach der schönste und am liebevollsten ausgearbeitete Gag ist, als Savage-Flint seinen Gefangenen die Sammlung von Zeitmaschinen und Dimensionsportalen zeigt, die er erbeutet hat. Hier finden sich neben Flashs Laufband (was man bei DC ja erwartet, wenn es um Zeitreisen geht) und dem Wächter der Ewigkeit (der zu Star Trek gehört) auch H.G. Wells Zeitreisestuhl, eine blaue Polizeibox, ein Delorian, ein Zeittunnel und ein Stargate.
Solche Details machen es zu einem wirklich großartigem Lesespaß sowohl für Fans von Superheldengeschichten als auch für Trekker

24 Mai 2013

Comicrezension: STAR TREK THE NEXT GENERATION/DOCTOR WHO: ASSIMILATION ² (englisch)

Ich muß gestehen, ich habe bei der Bestellung nicht aufgepasst und deshalb entging mir, daß es sich um einen Zweiteiler handelt. Nun überlege ich, ob ich mir den ersten Teil noch bestelle oder lieber warte, bis der Comic in der deutschen Übersetzung erscheint.

Zwischen den Borg und den Cybermen ist es zum Krieg gekommen. Dabei sind die Borg hoffnungslos unterlegen. Picard will sich nicht in den Konflikt einmischen und hofft, daß beide Seiten dabei geschwächt werden. Nicht einmal Guinan kann ihn umstimmen. Erst als der Doctor Picard mit der TARDIS mitnimmt und ihm eine Galaxis zeigt, die von den Cybermen beherrscht wird, kann er ihn überzeugen. Es kommt zu einem Bündnis mit den Borg.
Conduit, ein einzelner Borg, wird ausgewählt, auf der ENTERPRISE als Verbindung zum Kollektiv zu fungieren. Dabei kommt es zu erneuten Konflikten, denn Conduit war vor seiner Assimilierung Captain Marcus Bertrand, ein Freund William Rikers.
Sie erfahren, daß den Borg wichtige Dateien abhanden gekommen sind. Mit der TARDIS fliegen der Doctor, Amy und Rory zurück zur Schlacht von Wolf 359, um diese Bibliotheksdateien wieder herzustellen. Dabei treffen sie auf Locutus.
Mit den Dateien wieder zurück nehmen sie die Verfolgung der Cyberflotte auf, die sich immer mehr dem Borgsektor nähert.
Tatsächlich können sie die Cybermen aufhalten, die mit Borgtechnologie ausgerüstet sind. Conduit löst die Selbstzerstörung aller Cybermenschiffe aus. Danach versucht er, die TARDIS zu assimilieren. Die TARDIS kann ihr Bewußtsein auf Lt. Com. Data übertragen und so Conduit aufhalten.
Alle fremde Technologie wird rückstandslos zerstört und der Doctor kehrt im Bewußtsein, keine weiteren Konsequenzen befürchten zu müssen, in sein Universum zurück. Was er nicht weiß ist, daß die Borg durch diese Begegnung angeregt wurden, Zeitreisetechnologie zu assimilieren oder zu entwickeln.

STAR TREK und DOCTOR WHO sind die wohl beliebtesten und erfolgreichsten Science Fiction-Serien. Zahlreiche Spin Offs, Roman- und Comicserien, Fanprojekte etc. zeugen von ihrer Beliebtheit.
Und obwohl die Hintergründe völlig anders sind, dürfte das Zusammentreffen die Fans beider Serien glücklich machen. Wie schon bei DC vs Marvel wurden die Widersprüche einfach durch eine Dimensionsreise erklärt. Zwar mag diese Erklärung mittlerweile billig und einfach wirken, doch sie erspart weitere Fragen und erlaubt es, sich direkt auf die Geschichte zu konzentrieren.
Worf in der TARDIS, der Doctor auf der Brücke der ENTERPRISE, Cybermen mit Borgimplantaten ...
Dieser Comic macht einfach Spaß

11 Mai 2013

Comicrezension: "STAR TREK: COUNTDOWN"

Der 12. Star Trek-Film läuft gerade im Kino. Ich gehe einen Schritt zurück und werfe einen Blick auf "STAR TREK: COUNTDOWN", die Vorgeschichte zum 11. Teil der Reihe.

Es hat bei STAR TREK Tradition, daß die Bücher die Charaktere näher beleuchten und ihre Handlungsweise nachvollziehbarer machen. In diesem Fall wurde das noch weiter getrieben. Tatsächlich wurde nur die Hälfte der Geschichte verfilmt.
Welche Verbindung gibt es zwischen Nero und Spock?
Was geschah mit Romulus?
Warum wollte Nero die Geschichte ändern?

Erinnern wir uns: Nachdem die ENTERPRISE-E und die romulanische Flotte gemeinsam Shinzon und die Remaner aufgehalten haben, gab es endlich so etwas wie Frieden zwischen den Romulanern und der Föderation. Spock, der auf Romulus im Untergrund lebte, wird nun zum offiziellen Botschafter. Data, der vor seinem Tod sein Bewußtsein auf B-4 übertragen konnte, kommandiert die ENTERPRISE. Worf ist General im klingonischen Reich. Picard lebt als terranischer Botschafter auf Vulkan.

Die Crew des romulanischen Bergbauschiffes NARADA beobachtet, wie ein Stern zur Supernova wird. Diese Explosion ist so stark, daß sie die gesamte Galaxis zerstören könnte. Spock glaubt, daß man mit instabiler roter Materie die Explosion stoppen könnte. Doch das Mißtrauen der romulanischen und der vulkanischen Regierung verhindert eine Zusammenarbeit. Nur Nero, der Captain der NARADA unterstützt Spock.
Trotz der Bemühungen der ENTERPRISE und der NARADA kommt die Hilfe zu spät. Nero muß mit ansehen, wie Romulus, auf dem sich seine schwangere Frau befindet, zerstört wird. Lediglich der romulanische Senat kann sich evakuieren. Von Rachegelüsten getrieben tötet Nero die Senatsmitglieder. Auf einem romulanischem Außenposten wird die NARADA mit Borgtechnologie aufgerüstet. Er beginnt einen Rachefeldzug gegen die Föderation. In einem Gefecht mit der klingonischen Flotte gerät General Worf in seine Gewalt. (Leider bleibt offen, ob Worf getötet wird oder gerettet werden kann).
Inzwischen fliegt Spock mit der "Qualle", einem experimentellem Raumschiff von Geordi LaForge, ins Zentrum der Explosion. Nero verfolgt seinen ehemaligen Freund, den er als Verräter betrachtet.
Zwar kann Spock die Explosion umkehren, doch die "Qualle" und die NARADA werden in das schwarze Loch gezogen, das er geschaffen hat.

Der darauf folgende Film setzt dann vor der klassischen Serie ein. Durch den temporalen kalten Krieg und Neros Zeitreise hat sich alles völlig anders entwickelt. Zwar sind es die selben Crewmitglieder, doch haben sie völlig andere Hintergründe. Eigentlich wäre das ein schöner Neueinstieg, doch leider lassen die neuen Filme alles vermissen, was STAR TREK ausmachte und sind zu 08/15-Popkornkino verkommen.
Und weder der temporale kalte Krieg noch Neros Manipulationen erklären, wieso Pike auf einmal älter als Kirk sein soll.

07 Mai 2013

Buchrezension: "Geheimnisvolle Bibliotheken" von Carolin Gmyrek (Hrsg)

Daß Bücher mehr sind als bedrucktes Papier ist nichts neues.
H.P. Lovecraft sprach von einem Buch, bei dem allein das Wissen um seine Existenz zum Wahnsinn führen könne. Und Michael Ende beschrieb ein Tor in eine fantastische und schöne Welt, das sich zwischen zwei Buchdeckeln befand.
Doch wo findet man solche Bücher? Und welche Geheimnisse umgibt die Orte, an denen sie aufbewahrt werden?
Solche und ähnliche Gedanken mögen es gewesen sein, die die Autoren zu den Geschichten dieser Anthologie bewegt haben.

Ob es Bücher sind, die die Realität schreiben; wandernde Bibliotheken; Geister alter Dichter; Bücher, die den Leser scheinbar zum Herrn über sein eigenes Schicksal machen; Spukwesen, die in einer Bibliothek nach einem Schatz suchen; Märchenfiguren, die ihre Bücher beschützen müssen; Bücher, die Leben zu nehmen oder zu geben wissen... Dies und vieles mehr erwartet den Leser.
Doch auch dieses Buch hat sein eigenes Geheimnis: Es nimmt den Leser gefangen und zwingt ihn, eine Geschichte nach der anderen zu lesen.. Und es verändert die Art, wie man Bücher betrachtet und wahrnimmt.

Ich muß gestehen, ich bin auch ein wenig neidisch. Denn immer hatte ich gehofft, für eins meiner Anthologieprojekte auch ein paar Comicbeiträge zu bekommen. Carolin Gmyrek ist es gelungen und so findet man neben dem geschriebenen Wort auch die wortlose gezeichnete Geschichte.

Mit Beiträgen von Carolin Gmyrek, Stefanie Hammes, Christian Damerow, Gregor Eder, Karsten Klein-Ihrler, Thomas Lohwasser und Vanessa Kaiser, Susanne Haberland, Ju Honisch, Fabienne Siegmund, Bettina Ferbus, Rainer Baumgärtel, Isa Theobald, Karin Jacob, Serena Hirano, Irene Bressel, Andrea Spille, Jan-Christoph Prüfer, Christian Endres, Charlotte Erpenbeck, Daniel schenkel, Christian von Aster, Paul Sanker, Benjamin Nemeth, Olaf Lahayne, Cornelia Röser, Gabriel de Vue

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