Der ehemalige Drogencop Ray Owens ist inzwischen Sheriff in dem ruhigen Grenzstädtchen Sommerton Junction. Doch genau diesen Ort hat sich der Gangsterboss Cortez für seine Flucht nach Mexiko ausgesucht. Ohne Hilfe des FBI stellt sich Owens mit einer kleinen Gruppe der Bande.
Schwarzenegger ist zurück. Und das in einem richtig schön altmodischem Actionkracher. Trotz der modernen Optik erinnert der Film an die Klassiker des Action- und Westernfilms.
Humorlos, hart, blutig, geradlinig - So sollte ein Actionfilm sein.
Videostreams und Downloads haben es dem Markt für DVDs schwer gemacht. Rechtshinweise und Kopierschutz auf den Silberlingen nützten wenig dagegen.
Die Macher dieser Box haben genau das richtige getan, um diese DVD für den Käufer interessant zu machen.
Eine Stahlbox mit magnetischem 3D-Coverbild, 1 Poster, 3 Motivkarten, 7 Sticker und 1 massiver Sheriffstern mit Magnethalterung sind die kleinen Belanglosigkeiten, für die man gern ein paar Euro mehr ausgibt.
Von Bonusmaterial wie ungenutzten Szenen, Interview und Making of muß ich ja nicht erst reden.
Ach ja, schrieb ich "humorlos"? Platz für ein paar wenige, dafür umso bessere Gags bleibt immer noch.
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08 Juni 2013
07 Juni 2013
Filmrezension: "Monster Club" mit Vincent Price
Der Horrorautor Ronald Chetwynd-Hayes (John Carradine) wird von dem Vampir Erasmus (Vincent Price) gebissen. Doch er erwacht ohne Verletzungen und ohne Nachwirkungen. Tatsächlich ist der Vampir sehr zuvorkommend und bietet ihm aus Dankbarkeit für seine Blutspende an, ihn mit in einen Treffpunkt für Monster zu nehmen, damit er an neues Material für seine Bücher kommt. Er erzählt ihm drei Geschichten:
Von einem sensiblen Monser, das nur Liebe will und betrogen wird.
Von einem Vampir, der eigentlich ein liebevoller Familienvater ist.
Und von einem jungen Mädchen, das unter Ghouls aufwächst.
In den ersten beiden Geschichten stellen sich die Menschen als die eigentliche Gefahr dar, während die Monster eher friedlich sind.
Die letzte Episode ist wieder ganz klassisch (und könnte vielleicht sogar die Inspiration für Clive Barkers "Mitternachtsfleischzug" gewesen sein).
Am Ende lädt Erasmus seinen Freund Ronald ein, Mitglied im Club zu werden, stellvertretend für die Spezies Mensch, das größte und brutalste Monster von allen.
Aus einer Zeit, in der Horrorfilme noch wirklich gruslig und spannend waren, weil mehr Wert auf Atmosphäre und Geschichten gelegt wurde als auf Effekte, Gemetzel und primitive Schockmomente, kommt diese makabre Komödie.
Wie gewohnt spielt Vincent Price mit einer gewinnenden Eleganz und einer kompromißlosen Selbstverständlichkeit diese Rolle, daß man Erasmus sofort ins Herz schließt.
Herrlich auch die Szene, in der eine Monsterstripperin so weit geht, sich bis auf die Knochen auszuziehen (ein Gag, den Robbie Williams später im Video zu "Rock DJ" wieder aufgriff).
Die Kostüme der Monster im Club sind etwas peinlich, doch das verzeiht man diesem Filmspaß.
Mit Vincent Price, John Carradine, Donald Pleasence
Regie: Roy Ward Baker
Von einem sensiblen Monser, das nur Liebe will und betrogen wird.
Von einem Vampir, der eigentlich ein liebevoller Familienvater ist.
Und von einem jungen Mädchen, das unter Ghouls aufwächst.
In den ersten beiden Geschichten stellen sich die Menschen als die eigentliche Gefahr dar, während die Monster eher friedlich sind.
Die letzte Episode ist wieder ganz klassisch (und könnte vielleicht sogar die Inspiration für Clive Barkers "Mitternachtsfleischzug" gewesen sein).
Am Ende lädt Erasmus seinen Freund Ronald ein, Mitglied im Club zu werden, stellvertretend für die Spezies Mensch, das größte und brutalste Monster von allen.
Aus einer Zeit, in der Horrorfilme noch wirklich gruslig und spannend waren, weil mehr Wert auf Atmosphäre und Geschichten gelegt wurde als auf Effekte, Gemetzel und primitive Schockmomente, kommt diese makabre Komödie.
Wie gewohnt spielt Vincent Price mit einer gewinnenden Eleganz und einer kompromißlosen Selbstverständlichkeit diese Rolle, daß man Erasmus sofort ins Herz schließt.
Herrlich auch die Szene, in der eine Monsterstripperin so weit geht, sich bis auf die Knochen auszuziehen (ein Gag, den Robbie Williams später im Video zu "Rock DJ" wieder aufgriff).
Die Kostüme der Monster im Club sind etwas peinlich, doch das verzeiht man diesem Filmspaß.
Mit Vincent Price, John Carradine, Donald Pleasence
Regie: Roy Ward Baker
29 Mai 2013
Filmrezension: "Raumschiff Highlander II: Captain Norad - Ruler of the Universe"
Die HIGHLANDER ist wieder unter dem Kommando Captain Norads. Admiral Donovan erkennt sehr schnell, mit wem er es zu tun hat, als Norad zu einer Besprechung im Teddykostüm erscheint. Ausgerechnet die HIGHLANDER wurde ausgewählt, die Föderation bei den Geburtstagsfeierlichkeiten eines klingonischen Würdenträgers zu vertreten. Ein Eklat könnte die diplomatischen Beziehungen gefährden. Und niemand hat Norad gesagt, daß die Klingonen sich für diesen Anlaß den menschlichen Gepflogenheiten angepasst haben. Doch durch ein Mißverständnis nimmt er an einem klingonischem Scherzstockritual teil, wodurch er die Achtung der Klingonen zurück gewinnt und zu einem Helden des Reiches wird.
Kaum kann er die Krankenstation wieder verlassen, kommt es zu einem Zusammentreffen mit einem romulanischem Kriegsschiff. Doch die Romulaner kommen incht in feindlicher Absicht. Vielmehr warnen sie die Föderation vor einem Bürgerkrieg einer Prä-Warp-Zivilisation auf Nimbus V. Sofort begibt sich die HIGHLANDER dorthin. Doch bei der Ankunft ist der Captain sturzbesoffen. Völlig verkatert beendet er den Krieg, gründet dabei aber versehentlich eine neue Religion.
Der zweite Teil parodiert die bekannten STAR TREK Episoden noch mehr als der erste. Auffällig schon die Szene im Vorspann, in der die ENTERPRISE von der Raumstation startet, dabei aber plötzlich von der HIGHLANDER ausgebremst wird.
Besondere Lacher sind, wenn der Captain auf klingonsiche Weise isst, während die Klingonen mit Messer und Gabel daneben sitzen; die Szene, in der er im Rambo-Outfit versucht, die Romulaner zu beeindrucken oder er sich vor einem Crewmitglied versteckt (Die Idee von dem einzelnen Borg auf einem Sternenflottenschiff wurde später bei STAR TREK: VOYAGER übernommen)
Wie Captain Picard verletzt Norad die Erste Direktive und wird als Götterbote verehrt. Doch er klärt diesen Irrtum nicht auf, sondern lässt sogar eine leere Flasche zurück, die damit zum religiösem Symbol wird.
HIER geht es zum Film
Kaum kann er die Krankenstation wieder verlassen, kommt es zu einem Zusammentreffen mit einem romulanischem Kriegsschiff. Doch die Romulaner kommen incht in feindlicher Absicht. Vielmehr warnen sie die Föderation vor einem Bürgerkrieg einer Prä-Warp-Zivilisation auf Nimbus V. Sofort begibt sich die HIGHLANDER dorthin. Doch bei der Ankunft ist der Captain sturzbesoffen. Völlig verkatert beendet er den Krieg, gründet dabei aber versehentlich eine neue Religion.
Der zweite Teil parodiert die bekannten STAR TREK Episoden noch mehr als der erste. Auffällig schon die Szene im Vorspann, in der die ENTERPRISE von der Raumstation startet, dabei aber plötzlich von der HIGHLANDER ausgebremst wird.
Besondere Lacher sind, wenn der Captain auf klingonsiche Weise isst, während die Klingonen mit Messer und Gabel daneben sitzen; die Szene, in der er im Rambo-Outfit versucht, die Romulaner zu beeindrucken oder er sich vor einem Crewmitglied versteckt (Die Idee von dem einzelnen Borg auf einem Sternenflottenschiff wurde später bei STAR TREK: VOYAGER übernommen)
Wie Captain Picard verletzt Norad die Erste Direktive und wird als Götterbote verehrt. Doch er klärt diesen Irrtum nicht auf, sondern lässt sogar eine leere Flasche zurück, die damit zum religiösem Symbol wird.
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25 Mai 2013
Filmrezension: Raumschiff Highlander - The Return of Captain Norad
Nun habe ich mich doch hinreißen lassen, die "Raumschiff HIGHLANDER"-Filme doch noch mal einzeln zu rezensieren.
Die HIGHLANDER NCC-2404 ist ein Schiff der AGAMEMNON-Klasse. Gemeinsam entwickelt von Föderation und Klingonen. Damit verfügt sie unter anderem über zwei Tarnschirme, ohne dabei gegen die Verträge mit den Romulanern zu verstoßen.
Die HIGHLANDER unter dem Kommando von Captain Stone ist im Anflug auf dem Planeten Themis, um die Bewässerungssysteme für eine geplante Besiedlung zu überprüfen. Drei Jahre zuvor ging bei einer ähnlichen Mission Captain Robert T. Norad im Kampf gegen die Romulaner verschollen.
Was Captain Stone nicht weiß: Romulaner hat es dort nie gegeben und die Crew der HIGHLANDER war eigentlich ganz froh, Norad los zu sein.
Und es ist unsicher, ob er wirklich tot ist.
STAR TREK Fanprojekte und Parodien gibt es zuhauf. Diese Serie ist beides. Und dabei sehr professionell und liebevoll gemacht.
Die HIGHLANDER ist eins der größten und bestbewaffneten Schiffe der Föderation und besetzt mit einer Elitecrew. Nur der Captain ist völlig unfähig und die Mannschaft ist ständig damit beschäftigt, die Unzulänglichkeiten ihres Captains zu überspielen.
Gerade Robert Amper beweist in seiner Rolle als Captain Robert T. Norad großes schauspielerisches Können, wenn er zwischen dem souveränen, heldenhaften Captain der offiziellen Geschichten und dem liebenswert-vertrotteltem Norad der Wirklichkeit switcht.
Bild und Ton des Films wurden für die Youtube-Version noch einmal aufgewertet.
Hinweis für die alten Fans der Serie: Die Musik wurde teilweise ausgewechselt.
Hier geht es zum Film
Die HIGHLANDER NCC-2404 ist ein Schiff der AGAMEMNON-Klasse. Gemeinsam entwickelt von Föderation und Klingonen. Damit verfügt sie unter anderem über zwei Tarnschirme, ohne dabei gegen die Verträge mit den Romulanern zu verstoßen.
Die HIGHLANDER unter dem Kommando von Captain Stone ist im Anflug auf dem Planeten Themis, um die Bewässerungssysteme für eine geplante Besiedlung zu überprüfen. Drei Jahre zuvor ging bei einer ähnlichen Mission Captain Robert T. Norad im Kampf gegen die Romulaner verschollen.
Was Captain Stone nicht weiß: Romulaner hat es dort nie gegeben und die Crew der HIGHLANDER war eigentlich ganz froh, Norad los zu sein.
Und es ist unsicher, ob er wirklich tot ist.
STAR TREK Fanprojekte und Parodien gibt es zuhauf. Diese Serie ist beides. Und dabei sehr professionell und liebevoll gemacht.
Die HIGHLANDER ist eins der größten und bestbewaffneten Schiffe der Föderation und besetzt mit einer Elitecrew. Nur der Captain ist völlig unfähig und die Mannschaft ist ständig damit beschäftigt, die Unzulänglichkeiten ihres Captains zu überspielen.
Gerade Robert Amper beweist in seiner Rolle als Captain Robert T. Norad großes schauspielerisches Können, wenn er zwischen dem souveränen, heldenhaften Captain der offiziellen Geschichten und dem liebenswert-vertrotteltem Norad der Wirklichkeit switcht.
Bild und Ton des Films wurden für die Youtube-Version noch einmal aufgewertet.
Hinweis für die alten Fans der Serie: Die Musik wurde teilweise ausgewechselt.
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22 Mai 2013
"Raumschiff Highlander" endlich auf Youtube
STAR TREK wurde schon immer gern parodiert. Sehr oft eher mit peinlichem Hinfall-Slapstick oder Fäkalhumor. Doch es gibt auch liebevollere Methoden, eine Serie auf die Schippe zu nehmen.
Was zum Beispiel, wenn man das mächtigste Schiff der Flotte mit einer hochqualifizierten Crew einem Volltrottel überlässt? Und was tut die Mannschaft, um die Unzulänglichkeiten ihres Captains zu überdecken?
Seit ich das erste Mal eine Folge (Es war der zweite Teil)gesehen hatte, war ich ein Fan Captain Robert T. Norads und der HIGHLANDER. Gerade der zweite Teil ist meines Erachtens auch der beste. Denn in dieser Episode werden einige Szenarien aus "Next Generation" noch einmal aufgegriffen, aber eben von Norad anders gehandhabt als von Jean-Luc Picard. ("Der Picard" hätte seine Göttlichkeit nie ausgenutzt, um eine Religion zu erschaffen, noch dazu im alkoholisiertem Zustand) Sicher gibt es auch unterschiedliche Meinung, welche HIGHLANDER die beste war, aber ich bleibe einfach bei der NCC-2404, der ersten und einzig wahren.
Für mich persönlich hat diese Serie auch noch eine besondere Bedeutung. Ich hatte immer davon geträumt, irgendwann einmal meine Zeilen veröffentlciht zu sehen, wußte aber nicht, wie ich das erreichen soll. Die Ausstrahlung der Serie war für mich so etwas wie ein Startsignal. Eben, daß man es auch schaffen kann, seine Arbeit in die Öffentlichkeit zu bringen, wenn man sich nur dahinter klemmt und hart genug dafür arbeitet. (Deshalb war es für mich auch etwas besonderes, als Robert T. Norad-Darsteller Robert Amper mir das Vorwort für eins meiner Bücher schrieb)
Jetzt gibt es die einzelnen Folgen endlich auch auf Youtube. Bisher hatte ich alle Teile auf VHS, habe aber keinen Videorekorder mehr. Eine schöne Möglichkeit also, sie mal wieder zu sehen oder, wer sie noch nicht kennt, sie zum ersten Mal anzuschauen.
Der dritte Teil fehlt bisher noch und Teil fünf ist Gema-gesperrt. Hier mal die einzelnen Links:
Teil Eins
Teil Zwei
Teil Drei (kommt noch)
Teil Vier
Teil Fünf
Was zum Beispiel, wenn man das mächtigste Schiff der Flotte mit einer hochqualifizierten Crew einem Volltrottel überlässt? Und was tut die Mannschaft, um die Unzulänglichkeiten ihres Captains zu überdecken?
Seit ich das erste Mal eine Folge (Es war der zweite Teil)gesehen hatte, war ich ein Fan Captain Robert T. Norads und der HIGHLANDER. Gerade der zweite Teil ist meines Erachtens auch der beste. Denn in dieser Episode werden einige Szenarien aus "Next Generation" noch einmal aufgegriffen, aber eben von Norad anders gehandhabt als von Jean-Luc Picard. ("Der Picard" hätte seine Göttlichkeit nie ausgenutzt, um eine Religion zu erschaffen, noch dazu im alkoholisiertem Zustand) Sicher gibt es auch unterschiedliche Meinung, welche HIGHLANDER die beste war, aber ich bleibe einfach bei der NCC-2404, der ersten und einzig wahren.
Für mich persönlich hat diese Serie auch noch eine besondere Bedeutung. Ich hatte immer davon geträumt, irgendwann einmal meine Zeilen veröffentlciht zu sehen, wußte aber nicht, wie ich das erreichen soll. Die Ausstrahlung der Serie war für mich so etwas wie ein Startsignal. Eben, daß man es auch schaffen kann, seine Arbeit in die Öffentlichkeit zu bringen, wenn man sich nur dahinter klemmt und hart genug dafür arbeitet. (Deshalb war es für mich auch etwas besonderes, als Robert T. Norad-Darsteller Robert Amper mir das Vorwort für eins meiner Bücher schrieb)
Jetzt gibt es die einzelnen Folgen endlich auch auf Youtube. Bisher hatte ich alle Teile auf VHS, habe aber keinen Videorekorder mehr. Eine schöne Möglichkeit also, sie mal wieder zu sehen oder, wer sie noch nicht kennt, sie zum ersten Mal anzuschauen.
Der dritte Teil fehlt bisher noch und Teil fünf ist Gema-gesperrt. Hier mal die einzelnen Links:
Teil Eins
Teil Zwei
Teil Drei (kommt noch)
Teil Vier
Teil Fünf
30 November 2012
Die so bösen und so beliebten Pornos
Seit den 70ern wird (hauptsächlich von Frauenverbänden und religiösen Einrichtungen) enorm Druck gegen die Pornoindustrie gemacht.
Unabhängig davon macht diese unaufhaltsam Rekordumsätze. Sogar auf Schulhöfen werden Clips und Filme getauscht.
Beides Strömungen, die ich weder gut finden noch unterstützen und fördern muß.
Das Beobachten sexueller Handlungen und die damit gesteigerte Erregung bzw. der Reiz, beobachtet zu werden, sind nun einmal tief in unseren Instinkten verankert.
Ich sehe bei diesen Filmen/Magazinen/Clips/was-auch-immer ein ganz anderes Problem:
Warum werden in einem Porno nicht auch mal Gefühle angesprochen (damit meine ich jetzt nicht sexuelle Stimulation, sondern Emotionen)?
Und warum kommt da niemand (bis auf wenige Ausnahmen) auf die Idee, ein Kondom zu benutzen was (sowohl den Darstellern gegenüber als auch in ihrer Wirkung auf den Zuschauer) einfach mal verantwortungsbewußt und vernünftig wäre?
Unabhängig davon macht diese unaufhaltsam Rekordumsätze. Sogar auf Schulhöfen werden Clips und Filme getauscht.
Beides Strömungen, die ich weder gut finden noch unterstützen und fördern muß.
Das Beobachten sexueller Handlungen und die damit gesteigerte Erregung bzw. der Reiz, beobachtet zu werden, sind nun einmal tief in unseren Instinkten verankert.
Ich sehe bei diesen Filmen/Magazinen/Clips/was-auch-immer ein ganz anderes Problem:
Warum werden in einem Porno nicht auch mal Gefühle angesprochen (damit meine ich jetzt nicht sexuelle Stimulation, sondern Emotionen)?
Und warum kommt da niemand (bis auf wenige Ausnahmen) auf die Idee, ein Kondom zu benutzen was (sowohl den Darstellern gegenüber als auch in ihrer Wirkung auf den Zuschauer) einfach mal verantwortungsbewußt und vernünftig wäre?
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Film
08 September 2012
Drehbericht "Trailer zu Filmen, die uns zum Glück erspart bleiben"
Eigentlich war ich mit Marcus unterwegs, um ihm ein mögliches Set für seinen Zombiefilm zu zeigen. Das Projekt wurde dann fallen gelassen, aber das Set war dennoch eindrucksvoll. Also drehten wir ganz spontan ein paar Actionszenen mit mir in der Hauptrolle. Eine genaue Idee, ein Drehbuch oder eine Geschichte gab es noch nicht, nur ein paar spontane Momentaufnahmen. Ich wollte schon immer mal das berühmte "James Bond"-Intro spielen, also wurde auch das mit aufgenommen. Bis zur Veröffentlichung des Clips auf Youtube hatte ich keine Ahnung, auf was ich mich da eingelassen hatte, fand das Ergebnis aber dann doch ganz lustig. Zumal ich mich auch mit seiner Figur Paul anlegen durfte.
Hier geht es zum Ultrakurzfilm
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30 Juli 2012
"Dark Knight" Triple Feature in Chemnitz
Gestern wurden im Cinestar in Chemnitz alle drei Batman-Filme von Christopher Nolan gezeigt. Als Ex-"Real Life Superhero" konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen.
Zumal auch die Movie Goofs und die Belegschaft von Stilbruch Movies mit anwesend waren.
Obwohl die ersten beiden Teile etwas älter und hinreichend bekannt sind, möchte ich auch dazu etwas sagen (schreiben).
Die Filme für sich sind richtig genial und großartig. Für Fans der Comicserie jedoch sehr ... "enttäuschend" wäre das falsche Wort, wohl eher, verwirrend. Natürlich kann man die jahrzehntelange Entwicklung einer Comicfigur nicht in einem Film erzählen und es sind Veränderungen und Abstriche nötig. Aber in diesem Fall haben sich die Charaktere sehr weit von der Vorlage entfernt. (Wie gesagt, den Filmen tat das gut, aber ...)
BATMAN BEGINS
Wie im Filmtitel angekündigt geht es hier zurück zu den Anfängen. Der Film greift die Handlung mehrerer Comicbände auf und fasst sie zu einer Geschichte zusammen. Hauptsächlich ist es "Batman: Year One" ("Batman: Das erste Jahr"), der hier verfilmt wurde. Dieser Band wurde zusätzlich in einem eigenen Film unter dem gleichen Titel aufgegriffen. Des Weiteren Batmans Ausbildung in der "Liga der Meuchelmörder" (hier "Liga der Schatten"). Leider fehlen einige der bekannten Attentäter. Lady Shiva wäre im Film sicher sehr interessant gewesen.
Aus dem unsterblichen Öko-Terrorist Ras Al Ghul wurde im Film ein unethischer Gerechtigkeitsfanatiker. Seine Unsterblichkeit fand eine neue Definition: Wie in der alten Comicserie "Phantom" wird die Identität des "Haupts des Dämons" (Was der Name bedeutet) einfach weitergereicht.
Zurück in Gotham City tritt Bruce das erste Mal als Batman in Erscheinung. Nachdem er einige Kriminelle und sogar den Mafiaboss der Stadt ausgeschaltet hat, tritt ihm Scarecrow entgegen. Hinter dem steht aber ein noch gefährlicherer Gegner: Ras Al Ghul.
Am Ende wartet noch ein kleiner Bonus auf die Fans: Ganz in der Tradition der 60er Jahre Serie ruft Gordon Batman zu sich, um seine Hilfe für den nächsten Schurken zu erbitten.
Als nächstes käme der Zeichentrick-Episodenfilm "Gotham Knight", der zwischen "Batman begins" und "Dark Knight" spielt, doch dieser wurde ausgelassen.
DARK KNIGHT
In den Comics ist der Joker ein harmloser Familienvater, der gezwungen wurde, die Identität des Superschurken "Red Hood" anzunehmen. Als er von Batman gestellt wurde, fiel er in einen Behälter mit Säure, dem er entstellt und verstört wieder entstieg.
In Tim Burtons Batman von 1989 wurde der Sturz in die Säure zwar übernommen, doch war er schon vorher ein gefährlicher und psychopathischer Krimineller namens Jack Napier.
In dieser Definition hatte Batman es mit einem Anarchisten mit Hang zur Theatralik zu tun, der sich nur als Clown schminkte. In keiner anderen Spielfilmdarstellung von Cesar Romero bis Jack Nicholson wurde die kriminelle Genialität und der perverse Humor des Jokers so krass dargestellt wie in diesem Film. Noch dazu grandios gespielt von Heath Ledger. Viele bezeichnen ihn nicht unverdient als besten Joker-Mimen von allen, aber ich muß zugeben, ich persönlich bin mehr der Anhänger der Nicholson-Fraktion.
Ebenso genial wurde der tragische Fall von Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent noch nie in einem Film so nachvollziehbar und schmerzlich gezeigt, und so hat man sogar Mitleid mit Two Face. Eigentlich hätte diese Geschichte einen eigenen Film verdient, denn neben der Jagd auf den Joker geht das leider etwas unter.
DARK KNIGHT RISES
Dieser Film greift die Handlung der Comicepen "Knightfall" und "Niemandsland" auf und spielt noch ein wenig auf "Contagion – Die Seuche" an.
Bane, Batmans gefährlichster Gegener, taucht in Gotham auf. Bruce Wayne, der acht Jahre zurückgezogen lebte und unter seinen Narben und Verschleißerscheinungen leidet, ist erwartungsgemäß kein Gegner für die Kampfmaschine, die Batman gebrochen zurück lässt und Gotham City in eine rechtlose Zone verwandelt.
In dem grottenschlechten Film "Batman und Robin" wurde Bane nur als hirnloser Muskelberg gezeigt, hier bekommen wir wieder einen Schurken geboten, der Batman geistig und körperlich ebenbürtig ist.
In "Die Seuche" wird angedeutet, daß Bane der Sohn Ras Al Ghuls sein könnte, und so erscheint das im Film auch schlüssig. Um so überraschender ist es am Ende, daß Talia Banes Rolle übernimmt und Bane selbst eher die Rolle Troggs ausfüllt.
Nightwing wurde im Film durch den Polizisten John Blake ersetzt. Das funktioniert zwar ganz gut, aber es fragt sich, warum nach Dick Grayson, Jean-Paul Valley, Damien Wayne und – wie hieß der Typ aus "Batman of the Future" noch mal? - hier ein komplett neuer Nachfolger für das Batman-Kostüm erfunden werden musste.
Zumal auch die Movie Goofs und die Belegschaft von Stilbruch Movies mit anwesend waren.
Obwohl die ersten beiden Teile etwas älter und hinreichend bekannt sind, möchte ich auch dazu etwas sagen (schreiben).
Die Filme für sich sind richtig genial und großartig. Für Fans der Comicserie jedoch sehr ... "enttäuschend" wäre das falsche Wort, wohl eher, verwirrend. Natürlich kann man die jahrzehntelange Entwicklung einer Comicfigur nicht in einem Film erzählen und es sind Veränderungen und Abstriche nötig. Aber in diesem Fall haben sich die Charaktere sehr weit von der Vorlage entfernt. (Wie gesagt, den Filmen tat das gut, aber ...)
BATMAN BEGINS
Wie im Filmtitel angekündigt geht es hier zurück zu den Anfängen. Der Film greift die Handlung mehrerer Comicbände auf und fasst sie zu einer Geschichte zusammen. Hauptsächlich ist es "Batman: Year One" ("Batman: Das erste Jahr"), der hier verfilmt wurde. Dieser Band wurde zusätzlich in einem eigenen Film unter dem gleichen Titel aufgegriffen. Des Weiteren Batmans Ausbildung in der "Liga der Meuchelmörder" (hier "Liga der Schatten"). Leider fehlen einige der bekannten Attentäter. Lady Shiva wäre im Film sicher sehr interessant gewesen.
Aus dem unsterblichen Öko-Terrorist Ras Al Ghul wurde im Film ein unethischer Gerechtigkeitsfanatiker. Seine Unsterblichkeit fand eine neue Definition: Wie in der alten Comicserie "Phantom" wird die Identität des "Haupts des Dämons" (Was der Name bedeutet) einfach weitergereicht.
Zurück in Gotham City tritt Bruce das erste Mal als Batman in Erscheinung. Nachdem er einige Kriminelle und sogar den Mafiaboss der Stadt ausgeschaltet hat, tritt ihm Scarecrow entgegen. Hinter dem steht aber ein noch gefährlicherer Gegner: Ras Al Ghul.
Am Ende wartet noch ein kleiner Bonus auf die Fans: Ganz in der Tradition der 60er Jahre Serie ruft Gordon Batman zu sich, um seine Hilfe für den nächsten Schurken zu erbitten.
Als nächstes käme der Zeichentrick-Episodenfilm "Gotham Knight", der zwischen "Batman begins" und "Dark Knight" spielt, doch dieser wurde ausgelassen.
DARK KNIGHT
In den Comics ist der Joker ein harmloser Familienvater, der gezwungen wurde, die Identität des Superschurken "Red Hood" anzunehmen. Als er von Batman gestellt wurde, fiel er in einen Behälter mit Säure, dem er entstellt und verstört wieder entstieg.
In Tim Burtons Batman von 1989 wurde der Sturz in die Säure zwar übernommen, doch war er schon vorher ein gefährlicher und psychopathischer Krimineller namens Jack Napier.
In dieser Definition hatte Batman es mit einem Anarchisten mit Hang zur Theatralik zu tun, der sich nur als Clown schminkte. In keiner anderen Spielfilmdarstellung von Cesar Romero bis Jack Nicholson wurde die kriminelle Genialität und der perverse Humor des Jokers so krass dargestellt wie in diesem Film. Noch dazu grandios gespielt von Heath Ledger. Viele bezeichnen ihn nicht unverdient als besten Joker-Mimen von allen, aber ich muß zugeben, ich persönlich bin mehr der Anhänger der Nicholson-Fraktion.
Ebenso genial wurde der tragische Fall von Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent noch nie in einem Film so nachvollziehbar und schmerzlich gezeigt, und so hat man sogar Mitleid mit Two Face. Eigentlich hätte diese Geschichte einen eigenen Film verdient, denn neben der Jagd auf den Joker geht das leider etwas unter.
DARK KNIGHT RISES
Dieser Film greift die Handlung der Comicepen "Knightfall" und "Niemandsland" auf und spielt noch ein wenig auf "Contagion – Die Seuche" an.
Bane, Batmans gefährlichster Gegener, taucht in Gotham auf. Bruce Wayne, der acht Jahre zurückgezogen lebte und unter seinen Narben und Verschleißerscheinungen leidet, ist erwartungsgemäß kein Gegner für die Kampfmaschine, die Batman gebrochen zurück lässt und Gotham City in eine rechtlose Zone verwandelt.
In dem grottenschlechten Film "Batman und Robin" wurde Bane nur als hirnloser Muskelberg gezeigt, hier bekommen wir wieder einen Schurken geboten, der Batman geistig und körperlich ebenbürtig ist.
In "Die Seuche" wird angedeutet, daß Bane der Sohn Ras Al Ghuls sein könnte, und so erscheint das im Film auch schlüssig. Um so überraschender ist es am Ende, daß Talia Banes Rolle übernimmt und Bane selbst eher die Rolle Troggs ausfüllt.
Nightwing wurde im Film durch den Polizisten John Blake ersetzt. Das funktioniert zwar ganz gut, aber es fragt sich, warum nach Dick Grayson, Jean-Paul Valley, Damien Wayne und – wie hieß der Typ aus "Batman of the Future" noch mal? - hier ein komplett neuer Nachfolger für das Batman-Kostüm erfunden werden musste.
26 Juli 2012
Rückblick Drehtag 25.07. 2012
Pünktlich 10:00 Uhr stand Marcus Cyris vor der Tür. Wir hatten uns ausgemacht, uns einen Drehort für seinen Zombieklamauk anzusehen. (Rezi folgt, wenn der Film zu sehen ist, ich will ja noch nicht zu viel verraten).
Er war bereits komplett als Zombie geschminkt und muß wohl auf der Herfahrt schon einige ungläubige Blicke gesammelt haben. Wir nutzten diese Gelegenheit gleich aus, das "Bild des Tages" mit Lenny dem Lemuren zu schießen.
In den Sommermonaten verlasse ich das Haus nur leichtbekleidet und die Frage, ob ich mir nicht noch etwas überziehen wolle, verneinte ich. Als wir den Wald erreichten, bereute ich dies das erste Mal. Barfuß über einen Waldweg voller kleiner spitzer Steine ist eine Tortur.
Auf der gleichen Strecke hatte ich letztes Jahr mit einer bezaubernden jungen Dame die Rotkäppchen-Aktfotoserie geschossen und war mir daher sicher, daß der ausgesuchte Platz für den Dreh perfekt war. Tatsächlich war Marcus von dem Steinbruch begeistert. Und ich bedauerte zum zweiten Mal, nur ungenügend bekleidet zu sein, denn es wimmelte dort vor Bremsen und die hatten mit jemandem mit freiem Oberkörper natürlich leichtes Spiel.
Der Dreh an sich lief ganz gut. Ein paar mal mußte Marcus als Zombie an der Kamera vorbei laufen und das wars. Eigentlich waren wir mit den Aufnahmen auch ganz zufrieden, mussten aber feststellen, daß das Make-Up bei Tageslicht nicht so wirkt wie erwartet. Also war das ganze ein schöner Beitrag für die Outtakes und eine Begehung des Sets. Dafür sind aber noch ein paar Fotos des Steinbruchs entstanden und ein Besuch der nahe gelegenen Karl-May-Höhle war auch noch drin. Insofern können wir den Tag als erfolgreich verbuchen, auch wenn Marcus mit der eigentlichen Arbeit am Film nicht weiter gekommen ist.
Einen kleinen Spaß wollten wir uns aber noch machen und so war ich mit einem als Zombie geschminktem Marcus noch einkaufen. Zugegebenermaßen ein kindisches Vergnügen, aber hin und wieder darf das auch mal sein.
Er war bereits komplett als Zombie geschminkt und muß wohl auf der Herfahrt schon einige ungläubige Blicke gesammelt haben. Wir nutzten diese Gelegenheit gleich aus, das "Bild des Tages" mit Lenny dem Lemuren zu schießen.
In den Sommermonaten verlasse ich das Haus nur leichtbekleidet und die Frage, ob ich mir nicht noch etwas überziehen wolle, verneinte ich. Als wir den Wald erreichten, bereute ich dies das erste Mal. Barfuß über einen Waldweg voller kleiner spitzer Steine ist eine Tortur.
Auf der gleichen Strecke hatte ich letztes Jahr mit einer bezaubernden jungen Dame die Rotkäppchen-Aktfotoserie geschossen und war mir daher sicher, daß der ausgesuchte Platz für den Dreh perfekt war. Tatsächlich war Marcus von dem Steinbruch begeistert. Und ich bedauerte zum zweiten Mal, nur ungenügend bekleidet zu sein, denn es wimmelte dort vor Bremsen und die hatten mit jemandem mit freiem Oberkörper natürlich leichtes Spiel.
Der Dreh an sich lief ganz gut. Ein paar mal mußte Marcus als Zombie an der Kamera vorbei laufen und das wars. Eigentlich waren wir mit den Aufnahmen auch ganz zufrieden, mussten aber feststellen, daß das Make-Up bei Tageslicht nicht so wirkt wie erwartet. Also war das ganze ein schöner Beitrag für die Outtakes und eine Begehung des Sets. Dafür sind aber noch ein paar Fotos des Steinbruchs entstanden und ein Besuch der nahe gelegenen Karl-May-Höhle war auch noch drin. Insofern können wir den Tag als erfolgreich verbuchen, auch wenn Marcus mit der eigentlichen Arbeit am Film nicht weiter gekommen ist.
Einen kleinen Spaß wollten wir uns aber noch machen und so war ich mit einem als Zombie geschminktem Marcus noch einkaufen. Zugegebenermaßen ein kindisches Vergnügen, aber hin und wieder darf das auch mal sein.
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