Die neue Serie im MOSAIK hat begonnen. Also Zeit, die erfolgreichste deutsche Comicserie auch endlich einmal näher zu beleuchten.
Ein weiterer Zeitsprung bringt die Abrafaxe ins Germanien des Jahres 100. Hier treffen sie auf den etwas skurrilen Circus "Pontifex". Spurius Superbificus Pontifex will mit seinem reisenden Circus die Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe ablösen.
Den germanischen Stamm der Chatten bewegen andere Sorgen. Denn um den Frieden zu sichern will der römische Kaiser Marcus Ulpius Trajanus die Kinder mehrerer germanischer Häuptlinge nach Rom bringen lassen.
Um seinen eigenen Einfluß zu vergrößern, will der Senator Aulus Flavius jedoch einen Krieg mit Germanien provozieren. Er schickt seinen Sklaven Occius, der verhindern soll, daß die Friedgeisseln sicher nach Rom kommen.
Die Abrafaxe, die sich dem Circus angeschlossen haben, geraten bereits auf dem Weg nach Rom in die Klemme, als durch ein Mißverständnis am Limes Kämpfe zwischen der Zenturie und der Grenzbesatzung ausbrechen.
Ein fahrender Circus im alten Rom?
Manchem Mosaik-Kenner werden da Erinnerungen kommen. Denn auch die Digedags hatten in ihren erstem Jahren diese Idee. Und daran wird auch in einem kleinen Seitenhieb angespielt: Die drei süßen, als Löwen verkleideten Hunde heißen Digg, Dogg und Diggedogg.
Abrafaxe im alten Rom -Viele werden sich bei dem Gedanken an Asterix erinnert fühlen. Und tatsächlich hat sich der Stil im Vergleich zur vorigen Serie geändert und weist Ähnlichkeiten mit dem französischem Nationalcomic auf. Besonders die Wutanfälle Wigbalds oder die Gestik und Haltung Titus Julius Prudentius sind sehr ähnlich.
Doch keine Angst, wo MOSAIK draufsteht ist auch MOSAIK drin.
Kleine Albernheiten können sich die Zeichner nicht verkneifen und zeigen uns gleich zu Beginn,wo der Frosch die Locken hat.
Und wer genau hinschaut wird auch einen liebgewonnen, gepunkteten Bekannten im Heft wiedertreffen.
Im Magazinteil werden die Leser mit dem damaligen Leben im alten Rom und einer Wohnstätte im alten Germanien vertraut gemacht.
Wer das MOSAIK neu kennen lernen will oder nach einer Pause wieder einsteigen möchte - jetzt ist die perfekte Gelegenheit dafür
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03 März 2014
16 April 2013
Buchrezension: "Kampf der Giganten" von Alfred Wallon
Mit der Reihe "Pioniere des Westens" startet wieder eine Serie historischer Western, unter anderem von Alfred Wallon.
Diesmal geht es um den Eisenbahnbau, genauer um die Rivalitäten zwischen der Denver & Rio Grande Railroad und der Atchison, Topeka & Santa Fe Railroad.
Zwischen beiden Gesellschaften gab es immer wieder Reibereien, die des Öfteren auch in gewaltätigen Auseinandersetzungen ausarteten.
Vor diesem Hintergrund spielt die Geschichte von Clay Caldwell, der durch die gewissenlosen Methoden der DRG seinen Vater und die Farm der Familie verloren hat. Also schlägt er sich auf die Seite der ATSF. In Leadville findet er seinen vermissten Bruder wieder, der sich als Gunman verdingt hat und auf der Seite der DRG steht. Der Konflikt zwischen den beiden spitzt sich immer weiter zu und scheint nur auf ein Ergbnis hinaus laufen zu können.
Die Geschichte um Clay und Johnny Caldwell, Amy Blaine und Paul Sheridan ist natürlich rein fiktiv und erinnert sehr stark an die alten Western aus den 50ern und 60ern. Gerade bei dem Treffen von Clay und Amy im Hotel sieht man die alten Streifen fast bildlich vor sich. Dabei handelt es sich aber nicht um einen reinen Abklatsch, sondern vielmehr um eine liebevolle Hommage eines Fans des Genres.
Die historischen Fakten dagegen sind gut recherchiert und sehr verständlich aufgearbeitet. Viele Romane, die sich mit dem Label "historisch" schmücken, sind reine Abenteurromane, die einfach nur irgendwann in der Vergangenheit spielen. Die Romane Wallons jedoch verdienen diese Bezeichnung in jeder Hinsicht und könnten neben dem reinen Lesespaß sogar im Geschichtsunterricht verwendet werden.
Diesmal geht es um den Eisenbahnbau, genauer um die Rivalitäten zwischen der Denver & Rio Grande Railroad und der Atchison, Topeka & Santa Fe Railroad.
Zwischen beiden Gesellschaften gab es immer wieder Reibereien, die des Öfteren auch in gewaltätigen Auseinandersetzungen ausarteten.
Vor diesem Hintergrund spielt die Geschichte von Clay Caldwell, der durch die gewissenlosen Methoden der DRG seinen Vater und die Farm der Familie verloren hat. Also schlägt er sich auf die Seite der ATSF. In Leadville findet er seinen vermissten Bruder wieder, der sich als Gunman verdingt hat und auf der Seite der DRG steht. Der Konflikt zwischen den beiden spitzt sich immer weiter zu und scheint nur auf ein Ergbnis hinaus laufen zu können.
Die Geschichte um Clay und Johnny Caldwell, Amy Blaine und Paul Sheridan ist natürlich rein fiktiv und erinnert sehr stark an die alten Western aus den 50ern und 60ern. Gerade bei dem Treffen von Clay und Amy im Hotel sieht man die alten Streifen fast bildlich vor sich. Dabei handelt es sich aber nicht um einen reinen Abklatsch, sondern vielmehr um eine liebevolle Hommage eines Fans des Genres.
Die historischen Fakten dagegen sind gut recherchiert und sehr verständlich aufgearbeitet. Viele Romane, die sich mit dem Label "historisch" schmücken, sind reine Abenteurromane, die einfach nur irgendwann in der Vergangenheit spielen. Die Romane Wallons jedoch verdienen diese Bezeichnung in jeder Hinsicht und könnten neben dem reinen Lesespaß sogar im Geschichtsunterricht verwendet werden.
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