22 Oktober 2014

Anker Test

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Anker 3

19 Oktober 2014

Rezension: "Shadows of Love Band 12 'Verhängnisvolles Verlangen'" von Jaden Tanner

Durch einen belanglosen Zufall stieß ich auf ein Heft der Reihe "Shadows of Love". Als Sammler erotischer Literatur und bekennender Freund des oftmals verpönten und doch immer gelesenen Mediums Heftroman griff ich natürlich zu. Und erlebte leider eine Enttäuschung.

Nach einer mißglückten Beziehung kehrt Claire Morgan nach Deutschland zurück und beginnt eine Arbeit bei einer Frankfurter Werbeagentur. Sie fühlt sich stark von ihrem älteren Chef angezogen, doch der ungeklärte Tod seiner Frau macht ihr Angst.

Die Geschichte erfüllt leider jedes Klischee und schon nach dem Lesen der Einleitung glaubt man, den Roman zu kennen. Und wenn man dennoch die Zeit investiert und ihn durchliest, wird man darin bestätigt. Es gibt keine überraschenden Höhepunkte und man muß weder Sherlock Holmes noch Jane Marple heißen, um die Auflösung um Larissas Tod vorher zu sehen.

Verständlich, daß die Autorin vermeiden wollte, ins pornografische abzugleiten, doch ein wenig mehr Pfeffer hätte ganz gut getan. Zwar sind die Sexszenen sehr detailliert beschrieben, wirken in ihrer trockenen, sachlichen Beschreibung aber leidenschafts- und emotionslos und kühl und sind etwa so aufregend wie das "Wort zum Sonntag".

Die Idee, eine regelmäßige Erotikreihe auf den Markt zu bringen, ist großartig, die Umsetzung leider nicht.
Ich werde die Reihe dennoch weiter im Auge behalten, vielleicht werde ich ja noch positiv überrascht.

19 Juli 2014

Das Wort zum/vom Sonntag

1. Fußball-WM

Nein, ich mag kein Fußball. Ok, wens interessiert, wers gern schauen möchte, das ist jedermans Recht. Aber wieso wird man fast sogar gezwungen, sich das mit anzutun? Überall, wo man hinkommt - Fußball. Sagt man, daß einem das Ganze egal ist und man nichts davon hören möchte, wird man angesehen, als hätte man ein Verbrechen begangen. Nicht mal in einen Zeitungsladen kann man mehr gehen, ohne daß man von einer Fußballfratze auf sämtlichen Titelbildern angegrinst wird.
Leute, sehts Euch an, habt Euren Spaß, freut Euch. ABER LASST UNS IN RUHE DAMIT

2. Fracking

Gleich zu einem ernsteren Thema. Wirklich? In den Medien hörte man nichts davon (wurde ja überall nur über Fußball berichtet). Statt dessen wurde das in aller Verschwiegenheit durchgewunken.
Groß reden kann man auch mit niemanden darüber "Lass mich doch in Ruhe mit dem Scheiß" (müssen über Fußball diskutieren)
Hier gehts wirklich ernsthaft um ein Thema, das jeden einzelnen existentiell betrifft. Da werden giftige Chemikalien in das Grundwasser gepumpt. Genau, in das Wasser, mit dem wir morgens duschen, uns die Zähne putzen, unseren Kaffee kochen, unser essen kochen und mit dem die Felder gegossen werden, auf dem das Getreide für unser Brot wächst und mit dem die Tiere gefüttert werden, aus denen das Fleisch im Supermarkt wird.
Also wieso darüber reden oder sich darüber Gedanken machen?

3. Bombenangriffe

Schön, wie wieder pauschalisiert wird. Jeder, der Stellung zu den israelischen Bombenangriffen bezieht, ist gleich Nazi oder zumindest antisemitsch.

A: Eine Kritik an einer Staatsregierung und das Bezeichnen eines Verstoßes gegen das Völkerrecht als genau solches hat NICHTS mit Diskriminierung eines Volkes, einer Bevölkerungsgruppe oder einer Glaubensgemeinschaft zu tun.

B: Die Kritik darf umgekehrt auch keine Rechtfertigung von Diskriminierung oder Antisemitismus werden. Was bitteschön können die Menschen für die Verbrechen einer Staatsregierung oder militärischer Befehlshaber?

C: Ja, "Frau" Merkel, Israel hat natürlich das Recht auf Selbstverteidigung und im Angriffsfall auf Vergeltungsmaßnahmen.

D: Nein, "Frau" Merkel, die Bombardierung ziviler Ziele mit der Inkaufnahme von Kindern unter den Opfenr hat NICHTS mehr mit Selbstverteidigung zu tun.

3. "Gaucho-Dance"

Ein sooooooo großer Skandal, daß unbedingt gleich ein Politikum daraus gemacht werden muß.
Was ist passiert? Ein paar Fußballer haben gefeiert und sich wie die kleinen Kinder benommen.
Was haben denn alle erwartet? Es ist die Fußball Nationalmannschaft. Was sollten sie tun? Vorlesungen über Quantenphysik halten? Kompetent und sachlich argumentieren? Drei und Vier zusammen zählen?
Man, allein, daß sie das Wort "Gaucho" aussprechen konnten, übersteigt doch das, was von ihrer geistigen Leistungsfähigkeit zu erwarten war. Sollen sie sich freuen und feiern, das tut niemandem weh und ist kein Grund für einen solchen Medienrummel. (Aber solange das hochgespielt werden kann, muß ja niemand über unbequeme Themen berichten, also wird sich das noch eine Weile hinziehen)

4. Facebookspielanfragen

Leute, es ist ja schön, wenn Ihr mit den Spielen auf Facebook Spaß habt. Und es ist sicher nett gemeint, wenn Ihr Eure Freunde daran teilhaben lassen wollt. Aber irgendwann wird es mit den ständigen Anfragen für Facebookspiele mal genug.
Erstens habe ich genug mit anderen Dingen zu tun und zweitens bin ich aufgrund meines Gesundheitszustandes suchtgefährdet. Da ich das weiß, vermeide ich den Kontakt mit körperlich abhängig machenden Substanzen und mit psychisch abhängig machenden Einflüssen.
Außerdem poppe ich keine Puddings

27 März 2014

Rezension: Mosaik 460 "Tumult im Theater"


Das Mißverständnis, das fast zu einer Schlacht am Limes geführt hätte, kann noch rechtzeitig aufgeklärt werden.
Occius heuert zwei Meuchelmörder an, um zu verhindern, daß die Friedgeiseln nach Rom gelangen.
Ohne eine Ahnung davon zu haben, bereitet Superbificus Spontifex eine Zirkusdarbietung in der Grenzstadt vor. Doch dabei kommt es zu einer Reihe unvorhergesehener Zwischenfälle.
Auf der Flucht vor Occius und seinen Meuchelmördern finden Titus und die Kinder Zuflucht bei dem Zirkus. Gemeinsam reisen sie weiter nach Rom.

Wie im vorigen Heft kann man die Einflüsse deutlich erkennen, die die Künstler inspiriert haben mögen.
Die Schlägerei zwischen Wigbald und Hariobaudes könnte man wahrscheinlich auch ähnlich in einem Asterix-Band finden, der titelgebende Tumult im Theater jedoch wird jedem echten Mosaik-Fan nostalgische Tränen in die Augen treiben, denn hier scheint der Geist früherer Digedag-Ausgaben wieder zu leben.

Im Magazinteil wird der Limes näher betrachtet, was auch für den Geschichtsunterricht interessant sein könnte.

Rezension: „Dein“ SM-Roman von Lilly Grünberg


Sophie Lorato ist gelangweilt. Kein Top erfüllt ihr Bedürfnis nach einem dominanten Herrn. Bis sie von einem geheimnisvollen Dom hört, der alle anderen übertreffen soll. Es gelingt ihr, von ihm als Sklavin angenommen zu werden. Doch es wird eine härtere Prüfung, als sie erwartet hat.

Wer eine Schilderung raffinierter Erziehungsspiele oder erotischer Exzesse erwartet, wird von diesem Roman enttäuscht werden. Darum geht es nur am Rande ein wenig.
Dafür aber wird die völlige Selbstaufgabe und totale Unterwerfung thematisiert.
Mehr ein härterer Liebesroman als ein reiner SM-Roman.

25 März 2014

Rezension: "Gespräch mit Goth" von Thomas Manegold

Ein SzeneDJ, der an sich selbst und seinem Leben verzweifelt und es doch nicht ändern kann, blickt zurück und versucht dennoch, nach vorn zu gehen.
Dabei werden seine Gedanken über die gesellschaftliche Situation, gescheiterte Autoren und eine Bewegung, die doch mal anders sein wollte, offenbart.
Und dann gibt es da doch noch einen Ort, wo er sich selbst leben kann.

Ich habe mal gesagt, ich habe die Schnauze voll von Büchern, in denen der Protagonist über sein Leben jammert, sich über die urbane Melancholie (schüttel) auslässt.
Was ist an Thomas Manegolds Roman anders?
Schlicht und einfach: TOM KANN ES!
So trifft wirklich jedes Wort schmerzhaft genau.

Vielleicht sollte man das Buch zwei mal lesen, denn die ungewohnte Erzählweise in Gedankenbildern und reinen Dialogen macht es beim ersten Mal schwer, nachzuvollziehen, welche Figur gerade erzählt.

Ebenfalls zu empfehlen: „Vorgespräch mit Goth“. Ein kleines Büchlein, das Auszüge aus dem Roman, aber auch neue Texte und eine CD von Lisa Morgenstern enthält.

Eine kleine Warnung: Dieses Buch sollte man nicht während eines depressiven Absturzes lesen

22 März 2014

Rezension: „Alice vs. Wunderland – Eine Pubertäts Dramödie“ von Christian von Aster und K. Ninchen

Die junge Alice Liddell hat es nicht leicht. Probleme in der Schule, zu hause und dann macht auch noch ihr Freund Schluß.
Traurig folgt sie einem weißen Kaninchen mit Taschenuhr, das urplötzlich vor ihr auftaucht und sie in ein bizarres Fantasiereich führt.

Die Geschichte ist bekannt und so fragt man sich „Brauchen wir wirklich eine neue Version von Lewis Carrolls ‚Alice …’?“ – Die Antwort ist „Nein!“
Doch wenn diese neue Version mit dem großartigem Humor und der Liebe zu eleganten Sprachkapriolen eines Christian von Aster erzählt wird, dazu die Bilder von benSwerk, die irgendwo zwischen Kinderbuchillustration, PunkArt und Tim-Burton-Film liegen, ist es egal, ob wir ein solches Buch ‚brauchen’ – MAN WILL ES!

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