Die neue Serie im MOSAIK hat begonnen. Also Zeit, die erfolgreichste deutsche Comicserie auch endlich einmal näher zu beleuchten.
Ein weiterer Zeitsprung bringt die Abrafaxe ins Germanien des Jahres 100. Hier treffen sie auf den etwas skurrilen Circus "Pontifex". Spurius Superbificus Pontifex will mit seinem reisenden Circus die Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe ablösen.
Den germanischen Stamm der Chatten bewegen andere Sorgen. Denn um den Frieden zu sichern will der römische Kaiser Marcus Ulpius Trajanus die Kinder mehrerer germanischer Häuptlinge nach Rom bringen lassen.
Um seinen eigenen Einfluß zu vergrößern, will der Senator Aulus Flavius jedoch einen Krieg mit Germanien provozieren. Er schickt seinen Sklaven Occius, der verhindern soll, daß die Friedgeisseln sicher nach Rom kommen.
Die Abrafaxe, die sich dem Circus angeschlossen haben, geraten bereits auf dem Weg nach Rom in die Klemme, als durch ein Mißverständnis am Limes Kämpfe zwischen der Zenturie und der Grenzbesatzung ausbrechen.
Ein fahrender Circus im alten Rom?
Manchem Mosaik-Kenner werden da Erinnerungen kommen. Denn auch die Digedags hatten in ihren erstem Jahren diese Idee. Und daran wird auch in einem kleinen Seitenhieb angespielt: Die drei süßen, als Löwen verkleideten Hunde heißen Digg, Dogg und Diggedogg.
Abrafaxe im alten Rom -Viele werden sich bei dem Gedanken an Asterix erinnert fühlen. Und tatsächlich hat sich der Stil im Vergleich zur vorigen Serie geändert und weist Ähnlichkeiten mit dem französischem Nationalcomic auf. Besonders die Wutanfälle Wigbalds oder die Gestik und Haltung Titus Julius Prudentius sind sehr ähnlich.
Doch keine Angst, wo MOSAIK draufsteht ist auch MOSAIK drin.
Kleine Albernheiten können sich die Zeichner nicht verkneifen und zeigen uns gleich zu Beginn,wo der Frosch die Locken hat.
Und wer genau hinschaut wird auch einen liebgewonnen, gepunkteten Bekannten im Heft wiedertreffen.
Im Magazinteil werden die Leser mit dem damaligen Leben im alten Rom und einer Wohnstätte im alten Germanien vertraut gemacht.
Wer das MOSAIK neu kennen lernen will oder nach einer Pause wieder einsteigen möchte - jetzt ist die perfekte Gelegenheit dafür
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03 März 2014
30 Juli 2013
Rezension: Dämonenland Heft 3 "Das Dämonenhaus" von Neal Davenport
Peter Newton hat ein Haus geerbt. Daß man ihn davor warnt, dieses Erbe anzutreten, weil es dort spuken soll, stört ihn nicht. Und obwohl er schon nach wenigen Stunden doch davon überzeugt ist, behält er das Haus.
Ein Fehler, denn als seine Freunde zu Besuch kommen, beginnt der Horror.
Ein Roman, der vor Klischees überfließt. Aber das ist der Reiz daran.
Ein altes, halbverfallenes Haus, ein düsteres Moor, eine Bestie die nachts ums Haus schleicht - genau die Zutaten, die die Fans alter Gruselgeschichten so lieben, sind in diesem Roman vereint.
Die böse Überraschung nach dem scheinbaren Sieg über das Grauen würzt den Roman noch einmal kräftig nach.
Trotz einiger Schwächen (warum bleibt man in einem Haus, von dem man weiß, da es dort spukt?) wieder ein schönes Exemplar der Reihe.
Ursprünglich erschien der Roman als "Gespenster-Krimi" Nummer 46
Hier gibt es das Titelbild
Ein Fehler, denn als seine Freunde zu Besuch kommen, beginnt der Horror.
Ein Roman, der vor Klischees überfließt. Aber das ist der Reiz daran.
Ein altes, halbverfallenes Haus, ein düsteres Moor, eine Bestie die nachts ums Haus schleicht - genau die Zutaten, die die Fans alter Gruselgeschichten so lieben, sind in diesem Roman vereint.
Die böse Überraschung nach dem scheinbaren Sieg über das Grauen würzt den Roman noch einmal kräftig nach.
Trotz einiger Schwächen (warum bleibt man in einem Haus, von dem man weiß, da es dort spukt?) wieder ein schönes Exemplar der Reihe.
Ursprünglich erschien der Roman als "Gespenster-Krimi" Nummer 46
Hier gibt es das Titelbild
24 Mai 2013
Comicrezension: STAR TREK THE NEXT GENERATION/DOCTOR WHO: ASSIMILATION ² (englisch)
Ich muß gestehen, ich habe bei der Bestellung nicht aufgepasst und deshalb entging mir, daß es sich um einen Zweiteiler handelt. Nun überlege ich, ob ich mir den ersten Teil noch bestelle oder lieber warte, bis der Comic in der deutschen Übersetzung erscheint.
Zwischen den Borg und den Cybermen ist es zum Krieg gekommen. Dabei sind die Borg hoffnungslos unterlegen. Picard will sich nicht in den Konflikt einmischen und hofft, daß beide Seiten dabei geschwächt werden. Nicht einmal Guinan kann ihn umstimmen. Erst als der Doctor Picard mit der TARDIS mitnimmt und ihm eine Galaxis zeigt, die von den Cybermen beherrscht wird, kann er ihn überzeugen. Es kommt zu einem Bündnis mit den Borg.
Conduit, ein einzelner Borg, wird ausgewählt, auf der ENTERPRISE als Verbindung zum Kollektiv zu fungieren. Dabei kommt es zu erneuten Konflikten, denn Conduit war vor seiner Assimilierung Captain Marcus Bertrand, ein Freund William Rikers.
Sie erfahren, daß den Borg wichtige Dateien abhanden gekommen sind. Mit der TARDIS fliegen der Doctor, Amy und Rory zurück zur Schlacht von Wolf 359, um diese Bibliotheksdateien wieder herzustellen. Dabei treffen sie auf Locutus.
Mit den Dateien wieder zurück nehmen sie die Verfolgung der Cyberflotte auf, die sich immer mehr dem Borgsektor nähert.
Tatsächlich können sie die Cybermen aufhalten, die mit Borgtechnologie ausgerüstet sind. Conduit löst die Selbstzerstörung aller Cybermenschiffe aus. Danach versucht er, die TARDIS zu assimilieren. Die TARDIS kann ihr Bewußtsein auf Lt. Com. Data übertragen und so Conduit aufhalten.
Alle fremde Technologie wird rückstandslos zerstört und der Doctor kehrt im Bewußtsein, keine weiteren Konsequenzen befürchten zu müssen, in sein Universum zurück. Was er nicht weiß ist, daß die Borg durch diese Begegnung angeregt wurden, Zeitreisetechnologie zu assimilieren oder zu entwickeln.
STAR TREK und DOCTOR WHO sind die wohl beliebtesten und erfolgreichsten Science Fiction-Serien. Zahlreiche Spin Offs, Roman- und Comicserien, Fanprojekte etc. zeugen von ihrer Beliebtheit.
Und obwohl die Hintergründe völlig anders sind, dürfte das Zusammentreffen die Fans beider Serien glücklich machen. Wie schon bei DC vs Marvel wurden die Widersprüche einfach durch eine Dimensionsreise erklärt. Zwar mag diese Erklärung mittlerweile billig und einfach wirken, doch sie erspart weitere Fragen und erlaubt es, sich direkt auf die Geschichte zu konzentrieren.
Worf in der TARDIS, der Doctor auf der Brücke der ENTERPRISE, Cybermen mit Borgimplantaten ...
Dieser Comic macht einfach Spaß
Zwischen den Borg und den Cybermen ist es zum Krieg gekommen. Dabei sind die Borg hoffnungslos unterlegen. Picard will sich nicht in den Konflikt einmischen und hofft, daß beide Seiten dabei geschwächt werden. Nicht einmal Guinan kann ihn umstimmen. Erst als der Doctor Picard mit der TARDIS mitnimmt und ihm eine Galaxis zeigt, die von den Cybermen beherrscht wird, kann er ihn überzeugen. Es kommt zu einem Bündnis mit den Borg.
Conduit, ein einzelner Borg, wird ausgewählt, auf der ENTERPRISE als Verbindung zum Kollektiv zu fungieren. Dabei kommt es zu erneuten Konflikten, denn Conduit war vor seiner Assimilierung Captain Marcus Bertrand, ein Freund William Rikers.
Sie erfahren, daß den Borg wichtige Dateien abhanden gekommen sind. Mit der TARDIS fliegen der Doctor, Amy und Rory zurück zur Schlacht von Wolf 359, um diese Bibliotheksdateien wieder herzustellen. Dabei treffen sie auf Locutus.
Mit den Dateien wieder zurück nehmen sie die Verfolgung der Cyberflotte auf, die sich immer mehr dem Borgsektor nähert.
Tatsächlich können sie die Cybermen aufhalten, die mit Borgtechnologie ausgerüstet sind. Conduit löst die Selbstzerstörung aller Cybermenschiffe aus. Danach versucht er, die TARDIS zu assimilieren. Die TARDIS kann ihr Bewußtsein auf Lt. Com. Data übertragen und so Conduit aufhalten.
Alle fremde Technologie wird rückstandslos zerstört und der Doctor kehrt im Bewußtsein, keine weiteren Konsequenzen befürchten zu müssen, in sein Universum zurück. Was er nicht weiß ist, daß die Borg durch diese Begegnung angeregt wurden, Zeitreisetechnologie zu assimilieren oder zu entwickeln.
STAR TREK und DOCTOR WHO sind die wohl beliebtesten und erfolgreichsten Science Fiction-Serien. Zahlreiche Spin Offs, Roman- und Comicserien, Fanprojekte etc. zeugen von ihrer Beliebtheit.
Und obwohl die Hintergründe völlig anders sind, dürfte das Zusammentreffen die Fans beider Serien glücklich machen. Wie schon bei DC vs Marvel wurden die Widersprüche einfach durch eine Dimensionsreise erklärt. Zwar mag diese Erklärung mittlerweile billig und einfach wirken, doch sie erspart weitere Fragen und erlaubt es, sich direkt auf die Geschichte zu konzentrieren.
Worf in der TARDIS, der Doctor auf der Brücke der ENTERPRISE, Cybermen mit Borgimplantaten ...
Dieser Comic macht einfach Spaß
11 Mai 2013
Comicrezension: "STAR TREK: COUNTDOWN"
Der 12. Star Trek-Film läuft gerade im Kino. Ich gehe einen Schritt zurück und werfe einen Blick auf "STAR TREK: COUNTDOWN", die Vorgeschichte zum 11. Teil der Reihe.
Es hat bei STAR TREK Tradition, daß die Bücher die Charaktere näher beleuchten und ihre Handlungsweise nachvollziehbarer machen. In diesem Fall wurde das noch weiter getrieben. Tatsächlich wurde nur die Hälfte der Geschichte verfilmt.
Welche Verbindung gibt es zwischen Nero und Spock?
Was geschah mit Romulus?
Warum wollte Nero die Geschichte ändern?
Erinnern wir uns: Nachdem die ENTERPRISE-E und die romulanische Flotte gemeinsam Shinzon und die Remaner aufgehalten haben, gab es endlich so etwas wie Frieden zwischen den Romulanern und der Föderation. Spock, der auf Romulus im Untergrund lebte, wird nun zum offiziellen Botschafter. Data, der vor seinem Tod sein Bewußtsein auf B-4 übertragen konnte, kommandiert die ENTERPRISE. Worf ist General im klingonischen Reich. Picard lebt als terranischer Botschafter auf Vulkan.
Die Crew des romulanischen Bergbauschiffes NARADA beobachtet, wie ein Stern zur Supernova wird. Diese Explosion ist so stark, daß sie die gesamte Galaxis zerstören könnte. Spock glaubt, daß man mit instabiler roter Materie die Explosion stoppen könnte. Doch das Mißtrauen der romulanischen und der vulkanischen Regierung verhindert eine Zusammenarbeit. Nur Nero, der Captain der NARADA unterstützt Spock.
Trotz der Bemühungen der ENTERPRISE und der NARADA kommt die Hilfe zu spät. Nero muß mit ansehen, wie Romulus, auf dem sich seine schwangere Frau befindet, zerstört wird. Lediglich der romulanische Senat kann sich evakuieren. Von Rachegelüsten getrieben tötet Nero die Senatsmitglieder. Auf einem romulanischem Außenposten wird die NARADA mit Borgtechnologie aufgerüstet. Er beginnt einen Rachefeldzug gegen die Föderation. In einem Gefecht mit der klingonischen Flotte gerät General Worf in seine Gewalt. (Leider bleibt offen, ob Worf getötet wird oder gerettet werden kann).
Inzwischen fliegt Spock mit der "Qualle", einem experimentellem Raumschiff von Geordi LaForge, ins Zentrum der Explosion. Nero verfolgt seinen ehemaligen Freund, den er als Verräter betrachtet.
Zwar kann Spock die Explosion umkehren, doch die "Qualle" und die NARADA werden in das schwarze Loch gezogen, das er geschaffen hat.
Der darauf folgende Film setzt dann vor der klassischen Serie ein. Durch den temporalen kalten Krieg und Neros Zeitreise hat sich alles völlig anders entwickelt. Zwar sind es die selben Crewmitglieder, doch haben sie völlig andere Hintergründe. Eigentlich wäre das ein schöner Neueinstieg, doch leider lassen die neuen Filme alles vermissen, was STAR TREK ausmachte und sind zu 08/15-Popkornkino verkommen.
Und weder der temporale kalte Krieg noch Neros Manipulationen erklären, wieso Pike auf einmal älter als Kirk sein soll.
Es hat bei STAR TREK Tradition, daß die Bücher die Charaktere näher beleuchten und ihre Handlungsweise nachvollziehbarer machen. In diesem Fall wurde das noch weiter getrieben. Tatsächlich wurde nur die Hälfte der Geschichte verfilmt.
Welche Verbindung gibt es zwischen Nero und Spock?
Was geschah mit Romulus?
Warum wollte Nero die Geschichte ändern?
Erinnern wir uns: Nachdem die ENTERPRISE-E und die romulanische Flotte gemeinsam Shinzon und die Remaner aufgehalten haben, gab es endlich so etwas wie Frieden zwischen den Romulanern und der Föderation. Spock, der auf Romulus im Untergrund lebte, wird nun zum offiziellen Botschafter. Data, der vor seinem Tod sein Bewußtsein auf B-4 übertragen konnte, kommandiert die ENTERPRISE. Worf ist General im klingonischen Reich. Picard lebt als terranischer Botschafter auf Vulkan.
Die Crew des romulanischen Bergbauschiffes NARADA beobachtet, wie ein Stern zur Supernova wird. Diese Explosion ist so stark, daß sie die gesamte Galaxis zerstören könnte. Spock glaubt, daß man mit instabiler roter Materie die Explosion stoppen könnte. Doch das Mißtrauen der romulanischen und der vulkanischen Regierung verhindert eine Zusammenarbeit. Nur Nero, der Captain der NARADA unterstützt Spock.
Trotz der Bemühungen der ENTERPRISE und der NARADA kommt die Hilfe zu spät. Nero muß mit ansehen, wie Romulus, auf dem sich seine schwangere Frau befindet, zerstört wird. Lediglich der romulanische Senat kann sich evakuieren. Von Rachegelüsten getrieben tötet Nero die Senatsmitglieder. Auf einem romulanischem Außenposten wird die NARADA mit Borgtechnologie aufgerüstet. Er beginnt einen Rachefeldzug gegen die Föderation. In einem Gefecht mit der klingonischen Flotte gerät General Worf in seine Gewalt. (Leider bleibt offen, ob Worf getötet wird oder gerettet werden kann).
Inzwischen fliegt Spock mit der "Qualle", einem experimentellem Raumschiff von Geordi LaForge, ins Zentrum der Explosion. Nero verfolgt seinen ehemaligen Freund, den er als Verräter betrachtet.
Zwar kann Spock die Explosion umkehren, doch die "Qualle" und die NARADA werden in das schwarze Loch gezogen, das er geschaffen hat.
Der darauf folgende Film setzt dann vor der klassischen Serie ein. Durch den temporalen kalten Krieg und Neros Zeitreise hat sich alles völlig anders entwickelt. Zwar sind es die selben Crewmitglieder, doch haben sie völlig andere Hintergründe. Eigentlich wäre das ein schöner Neueinstieg, doch leider lassen die neuen Filme alles vermissen, was STAR TREK ausmachte und sind zu 08/15-Popkornkino verkommen.
Und weder der temporale kalte Krieg noch Neros Manipulationen erklären, wieso Pike auf einmal älter als Kirk sein soll.
07 Mai 2013
Buchrezension: "Doctor Who und das Kind von den Sternen" von Terrance Dicks
Die Serie "Doctor Who" wird 50 Jahre alt und ist somit (trotz Unterbrechungen) die am längsten laufende Serie der Welt.
Grund genug, einen großen Schritt zurück zu gehen, ganz an den Anfang. Der Roman "Doctor Who und das Kind von den Sternen" erzählt die Geschichte aus den ersten vier Folgen. Besonders interessant, da die ersten Folgen nie auf deutsch erschienen sind.
Die Schülerin Susan Foreman ist sehr seltsam. Auf der einen Seite genial, auf der anderen ist sie von den einfachsten und selbstverständlichsten Dingen überfordert. Ihre Lehrer, Barbara Wright und Ian Chesterton, wollen herausfinden, was es mit diesem seltsamen Mädchen auf sich hat und folgen ihr zu ihrem Großvater. Der ist noch merkwürdiger. Auf den Namen "Dr. Foreman" reagiert er nicht, sondern fragt statt dessen "Dr. Wer?" [Dr. Who?] Und es scheint, als habe er seine Enkeltochter in eine Polizeinotrufbox eingesperrt. Als Ian nachsehen will, findet er sich in einem Raum wieder, der innen größer ist als außen. Trotzdem will er nicht glauben, daß er sich in einem Zeit-Raum-Schiff befindet. Um ihn zu überzeugen, reist der Doctor in die Vergangenheit. Dort geraten sie in die Gewalt von Urmenschen, die nach einer Möglichkeit suchen, Feuer zu machen. Und im Stamm gibt es gerade heftige Machtkämpfe.
Das ursprüngliche Konzept der Serie sah vor, den Doctor und seine Begleiter in historische Ereignisse zu versetzen, um damit den Zuschauern (damals sollten noch Kinder das angesprochene Zielpublikum sein) Geschichte zu vermitteln bzw. sie dafür zu interessieren. Erst später kamen die reinen Science Fiction-Episoden.
So fiel die T.A.R.D.I.S. gleich in der ersten Folge der Serie zum Anfang der Menschheitsgeschichte zurück. Nebenbei wird noch erklärt, warum die Menschen angefangen haben, ihre Toten zu begraben.
Anfangs reiste der Doctor noch mit seiner Enkeltochter, später ließ er sie auf einer von Daleks zerstörten Erde zurück, damit sie ihr eigenes Leben führen und dem Planeten einen Neuanfang ermöglichen konnte.
Grund genug, einen großen Schritt zurück zu gehen, ganz an den Anfang. Der Roman "Doctor Who und das Kind von den Sternen" erzählt die Geschichte aus den ersten vier Folgen. Besonders interessant, da die ersten Folgen nie auf deutsch erschienen sind.
Die Schülerin Susan Foreman ist sehr seltsam. Auf der einen Seite genial, auf der anderen ist sie von den einfachsten und selbstverständlichsten Dingen überfordert. Ihre Lehrer, Barbara Wright und Ian Chesterton, wollen herausfinden, was es mit diesem seltsamen Mädchen auf sich hat und folgen ihr zu ihrem Großvater. Der ist noch merkwürdiger. Auf den Namen "Dr. Foreman" reagiert er nicht, sondern fragt statt dessen "Dr. Wer?" [Dr. Who?] Und es scheint, als habe er seine Enkeltochter in eine Polizeinotrufbox eingesperrt. Als Ian nachsehen will, findet er sich in einem Raum wieder, der innen größer ist als außen. Trotzdem will er nicht glauben, daß er sich in einem Zeit-Raum-Schiff befindet. Um ihn zu überzeugen, reist der Doctor in die Vergangenheit. Dort geraten sie in die Gewalt von Urmenschen, die nach einer Möglichkeit suchen, Feuer zu machen. Und im Stamm gibt es gerade heftige Machtkämpfe.
Das ursprüngliche Konzept der Serie sah vor, den Doctor und seine Begleiter in historische Ereignisse zu versetzen, um damit den Zuschauern (damals sollten noch Kinder das angesprochene Zielpublikum sein) Geschichte zu vermitteln bzw. sie dafür zu interessieren. Erst später kamen die reinen Science Fiction-Episoden.
So fiel die T.A.R.D.I.S. gleich in der ersten Folge der Serie zum Anfang der Menschheitsgeschichte zurück. Nebenbei wird noch erklärt, warum die Menschen angefangen haben, ihre Toten zu begraben.
Anfangs reiste der Doctor noch mit seiner Enkeltochter, später ließ er sie auf einer von Daleks zerstörten Erde zurück, damit sie ihr eigenes Leben führen und dem Planeten einen Neuanfang ermöglichen konnte.
Buchrezension: "Geheimnisvolle Bibliotheken" von Carolin Gmyrek (Hrsg)
Daß Bücher mehr sind als bedrucktes Papier ist nichts neues.
H.P. Lovecraft sprach von einem Buch, bei dem allein das Wissen um seine Existenz zum Wahnsinn führen könne. Und Michael Ende beschrieb ein Tor in eine fantastische und schöne Welt, das sich zwischen zwei Buchdeckeln befand.
Doch wo findet man solche Bücher? Und welche Geheimnisse umgibt die Orte, an denen sie aufbewahrt werden?
Solche und ähnliche Gedanken mögen es gewesen sein, die die Autoren zu den Geschichten dieser Anthologie bewegt haben.
Ob es Bücher sind, die die Realität schreiben; wandernde Bibliotheken; Geister alter Dichter; Bücher, die den Leser scheinbar zum Herrn über sein eigenes Schicksal machen; Spukwesen, die in einer Bibliothek nach einem Schatz suchen; Märchenfiguren, die ihre Bücher beschützen müssen; Bücher, die Leben zu nehmen oder zu geben wissen... Dies und vieles mehr erwartet den Leser.
Doch auch dieses Buch hat sein eigenes Geheimnis: Es nimmt den Leser gefangen und zwingt ihn, eine Geschichte nach der anderen zu lesen.. Und es verändert die Art, wie man Bücher betrachtet und wahrnimmt.
Ich muß gestehen, ich bin auch ein wenig neidisch. Denn immer hatte ich gehofft, für eins meiner Anthologieprojekte auch ein paar Comicbeiträge zu bekommen. Carolin Gmyrek ist es gelungen und so findet man neben dem geschriebenen Wort auch die wortlose gezeichnete Geschichte.
Mit Beiträgen von Carolin Gmyrek, Stefanie Hammes, Christian Damerow, Gregor Eder, Karsten Klein-Ihrler, Thomas Lohwasser und Vanessa Kaiser, Susanne Haberland, Ju Honisch, Fabienne Siegmund, Bettina Ferbus, Rainer Baumgärtel, Isa Theobald, Karin Jacob, Serena Hirano, Irene Bressel, Andrea Spille, Jan-Christoph Prüfer, Christian Endres, Charlotte Erpenbeck, Daniel schenkel, Christian von Aster, Paul Sanker, Benjamin Nemeth, Olaf Lahayne, Cornelia Röser, Gabriel de Vue
H.P. Lovecraft sprach von einem Buch, bei dem allein das Wissen um seine Existenz zum Wahnsinn führen könne. Und Michael Ende beschrieb ein Tor in eine fantastische und schöne Welt, das sich zwischen zwei Buchdeckeln befand.
Doch wo findet man solche Bücher? Und welche Geheimnisse umgibt die Orte, an denen sie aufbewahrt werden?
Solche und ähnliche Gedanken mögen es gewesen sein, die die Autoren zu den Geschichten dieser Anthologie bewegt haben.
Ob es Bücher sind, die die Realität schreiben; wandernde Bibliotheken; Geister alter Dichter; Bücher, die den Leser scheinbar zum Herrn über sein eigenes Schicksal machen; Spukwesen, die in einer Bibliothek nach einem Schatz suchen; Märchenfiguren, die ihre Bücher beschützen müssen; Bücher, die Leben zu nehmen oder zu geben wissen... Dies und vieles mehr erwartet den Leser.
Doch auch dieses Buch hat sein eigenes Geheimnis: Es nimmt den Leser gefangen und zwingt ihn, eine Geschichte nach der anderen zu lesen.. Und es verändert die Art, wie man Bücher betrachtet und wahrnimmt.
Ich muß gestehen, ich bin auch ein wenig neidisch. Denn immer hatte ich gehofft, für eins meiner Anthologieprojekte auch ein paar Comicbeiträge zu bekommen. Carolin Gmyrek ist es gelungen und so findet man neben dem geschriebenen Wort auch die wortlose gezeichnete Geschichte.
Mit Beiträgen von Carolin Gmyrek, Stefanie Hammes, Christian Damerow, Gregor Eder, Karsten Klein-Ihrler, Thomas Lohwasser und Vanessa Kaiser, Susanne Haberland, Ju Honisch, Fabienne Siegmund, Bettina Ferbus, Rainer Baumgärtel, Isa Theobald, Karin Jacob, Serena Hirano, Irene Bressel, Andrea Spille, Jan-Christoph Prüfer, Christian Endres, Charlotte Erpenbeck, Daniel schenkel, Christian von Aster, Paul Sanker, Benjamin Nemeth, Olaf Lahayne, Cornelia Röser, Gabriel de Vue
04 Mai 2013
Buchrezension: "Faulfleisch" von Vincent Voss
Die meisten Künstler mögen es nicht, wenn ihre Werke in "Schubladen" gesteckt werden. Doch diese Schubladen helfen, sich Bücher, Filme und Musik nach dem eigenen Geschmack auszuwählen.
Vincent Voss´ Roman lässt sich ohne Probleme in eine Schublade stecken. Und dann sprengt er sie auf.
Seit den Filmen George Romeros wird der Begriff "Zombie" fälschlicherweise auch für menschenfressende lebende Tote verwendet. Von einer solchen Zombiegeschichte gibt es klare Vorstellungen: Die Welt wird von den Toten überrannt und eine Gruppe Überlebender versucht, sich durchzuschlagen.
"Faulfleisch" endet dort, wo die anderen Geschichten beginnen.
Liam hat sich der Kinder wegen aufs Land zurück gezogen und hofft, seine kaputte Ehe kitten zu können. Doch im gleichen Dorf lebt auch ein seltsamer Gerichtsmediziner mit einer schauerlichen Leidenschaft. Als Liam langsam hinter das grausige Geheimniss kommt, nimmt das Verhängnis bereits seinen Lauf ...
In dem Roman geht es nicht um die Zombieapokalypse an sich, sondern darum, wie sie beginnt, sich erst langsam, dann immer schneller ausbreitet. Und um die Opfer, die hier statt nur als wandelnde Bedrohung dargestellt zu werden, Persönlichkeiten und Geschichten bekommen.
Wer reinen Splatter und Gemetzel erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Wer aber aber eine spannende und atmosphärisch dichte und stimmige Geschichte sucht, wird das Buch lesenswert finden
Vincent Voss´ Roman lässt sich ohne Probleme in eine Schublade stecken. Und dann sprengt er sie auf.
Seit den Filmen George Romeros wird der Begriff "Zombie" fälschlicherweise auch für menschenfressende lebende Tote verwendet. Von einer solchen Zombiegeschichte gibt es klare Vorstellungen: Die Welt wird von den Toten überrannt und eine Gruppe Überlebender versucht, sich durchzuschlagen.
"Faulfleisch" endet dort, wo die anderen Geschichten beginnen.
Liam hat sich der Kinder wegen aufs Land zurück gezogen und hofft, seine kaputte Ehe kitten zu können. Doch im gleichen Dorf lebt auch ein seltsamer Gerichtsmediziner mit einer schauerlichen Leidenschaft. Als Liam langsam hinter das grausige Geheimniss kommt, nimmt das Verhängnis bereits seinen Lauf ...
In dem Roman geht es nicht um die Zombieapokalypse an sich, sondern darum, wie sie beginnt, sich erst langsam, dann immer schneller ausbreitet. Und um die Opfer, die hier statt nur als wandelnde Bedrohung dargestellt zu werden, Persönlichkeiten und Geschichten bekommen.
Wer reinen Splatter und Gemetzel erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Wer aber aber eine spannende und atmosphärisch dichte und stimmige Geschichte sucht, wird das Buch lesenswert finden
27 April 2013
Buchrezension: "Die Einhörner" (Hrsg) Fabienne Siegmund
Anthologien zu rezensieren ist immer schwierig. Gerade das, was ihren Reiz ausmacht, die vielfachen verschiedenen Sichtweisen auf ein Thema, machen es schwer, ein Bild des Buches zu vermitteln.
Von Einhörnern hat jeder klare Vorstellungen im Kopf: Ein weißes Pferd mit einem Horn auf der Stirn.
Umso größer ist die Herausforderung für die Autoren, sich dieses Themas auf unerwartete und überraschende Weise anzunehmen.
Doch genau das ist ihnen mit dem vorliegenden Buch gelungen.
Von der klassischen Fantasygeschichte über die Dark Fantasy bis zum Horror und wieder zurück zur philosophischen Naturbetrachtung reicht das Spektrum.
Ein besonderer Höhepunkt ist das Gedicht "Im tiefen Wald" von Peter S. Beagle ("Das letzte Einhorn"). 20 Jahre nach "Zwei Herzen", der Fortsetzung des "Letzen Einhorns" erinnert sich Amalthea noch einmal an ihre Liebe zu Lír. Dieses Gedicht, übersetzt von Oliver Plaschka, ist in der deutschen Fassung ausschließlich in diesem Buch zu lesen.
Auch die Illustrationen von Elke Brand zu Beginn einer jeden Geschichte sind ein besonderer Blickfang.
Zu jedem Buch geht außerdem auch eine Spende von 0,50,-€ an die Waldritter e.V.
Hier gehts zum Webshop des Verlags, wo natürlich auch dieses Buch erhältlich ist
Von Einhörnern hat jeder klare Vorstellungen im Kopf: Ein weißes Pferd mit einem Horn auf der Stirn.
Umso größer ist die Herausforderung für die Autoren, sich dieses Themas auf unerwartete und überraschende Weise anzunehmen.
Doch genau das ist ihnen mit dem vorliegenden Buch gelungen.
Von der klassischen Fantasygeschichte über die Dark Fantasy bis zum Horror und wieder zurück zur philosophischen Naturbetrachtung reicht das Spektrum.
Ein besonderer Höhepunkt ist das Gedicht "Im tiefen Wald" von Peter S. Beagle ("Das letzte Einhorn"). 20 Jahre nach "Zwei Herzen", der Fortsetzung des "Letzen Einhorns" erinnert sich Amalthea noch einmal an ihre Liebe zu Lír. Dieses Gedicht, übersetzt von Oliver Plaschka, ist in der deutschen Fassung ausschließlich in diesem Buch zu lesen.
Auch die Illustrationen von Elke Brand zu Beginn einer jeden Geschichte sind ein besonderer Blickfang.
Zu jedem Buch geht außerdem auch eine Spende von 0,50,-€ an die Waldritter e.V.
Hier gehts zum Webshop des Verlags, wo natürlich auch dieses Buch erhältlich ist
16 April 2013
Buchrezension: "Kampf der Giganten" von Alfred Wallon
Mit der Reihe "Pioniere des Westens" startet wieder eine Serie historischer Western, unter anderem von Alfred Wallon.
Diesmal geht es um den Eisenbahnbau, genauer um die Rivalitäten zwischen der Denver & Rio Grande Railroad und der Atchison, Topeka & Santa Fe Railroad.
Zwischen beiden Gesellschaften gab es immer wieder Reibereien, die des Öfteren auch in gewaltätigen Auseinandersetzungen ausarteten.
Vor diesem Hintergrund spielt die Geschichte von Clay Caldwell, der durch die gewissenlosen Methoden der DRG seinen Vater und die Farm der Familie verloren hat. Also schlägt er sich auf die Seite der ATSF. In Leadville findet er seinen vermissten Bruder wieder, der sich als Gunman verdingt hat und auf der Seite der DRG steht. Der Konflikt zwischen den beiden spitzt sich immer weiter zu und scheint nur auf ein Ergbnis hinaus laufen zu können.
Die Geschichte um Clay und Johnny Caldwell, Amy Blaine und Paul Sheridan ist natürlich rein fiktiv und erinnert sehr stark an die alten Western aus den 50ern und 60ern. Gerade bei dem Treffen von Clay und Amy im Hotel sieht man die alten Streifen fast bildlich vor sich. Dabei handelt es sich aber nicht um einen reinen Abklatsch, sondern vielmehr um eine liebevolle Hommage eines Fans des Genres.
Die historischen Fakten dagegen sind gut recherchiert und sehr verständlich aufgearbeitet. Viele Romane, die sich mit dem Label "historisch" schmücken, sind reine Abenteurromane, die einfach nur irgendwann in der Vergangenheit spielen. Die Romane Wallons jedoch verdienen diese Bezeichnung in jeder Hinsicht und könnten neben dem reinen Lesespaß sogar im Geschichtsunterricht verwendet werden.
Diesmal geht es um den Eisenbahnbau, genauer um die Rivalitäten zwischen der Denver & Rio Grande Railroad und der Atchison, Topeka & Santa Fe Railroad.
Zwischen beiden Gesellschaften gab es immer wieder Reibereien, die des Öfteren auch in gewaltätigen Auseinandersetzungen ausarteten.
Vor diesem Hintergrund spielt die Geschichte von Clay Caldwell, der durch die gewissenlosen Methoden der DRG seinen Vater und die Farm der Familie verloren hat. Also schlägt er sich auf die Seite der ATSF. In Leadville findet er seinen vermissten Bruder wieder, der sich als Gunman verdingt hat und auf der Seite der DRG steht. Der Konflikt zwischen den beiden spitzt sich immer weiter zu und scheint nur auf ein Ergbnis hinaus laufen zu können.
Die Geschichte um Clay und Johnny Caldwell, Amy Blaine und Paul Sheridan ist natürlich rein fiktiv und erinnert sehr stark an die alten Western aus den 50ern und 60ern. Gerade bei dem Treffen von Clay und Amy im Hotel sieht man die alten Streifen fast bildlich vor sich. Dabei handelt es sich aber nicht um einen reinen Abklatsch, sondern vielmehr um eine liebevolle Hommage eines Fans des Genres.
Die historischen Fakten dagegen sind gut recherchiert und sehr verständlich aufgearbeitet. Viele Romane, die sich mit dem Label "historisch" schmücken, sind reine Abenteurromane, die einfach nur irgendwann in der Vergangenheit spielen. Die Romane Wallons jedoch verdienen diese Bezeichnung in jeder Hinsicht und könnten neben dem reinen Lesespaß sogar im Geschichtsunterricht verwendet werden.
08 November 2012
Buchrezension: "Schellackouvertüren" von Lothar Becker
Wenn man eine fantastische Geschichte schreibt (egal ob Fantasy, Science Fiction oder Horror) gibt es dafür eine einfache Formel:
Man entwirft ein fantastisches Szenario und lässt einen natürlichen und möglichst glaubhaften Charakter darauf reagieren. Wie gut das gelingt entscheidet über die Qualität der Geschichte.
Lothar Becker ist kein Fantast. Und so kehrt er (bewußt oder unbewußt) diese Formel um.
Er entwirft liebevoll einen fantastischen, fast schon surrealen Charakter und konfrontiert ihn mit einer wirklichen oder alltäglichen Begebenheit.
Das macht den besonderen Humor dieses Buches aus.
Anders verhält es sich mit den Gedichten. Sie wirken wie Illustrationen. Die Kurzgeschichten brauchen diese nicht, um zu funktionieren und doch gehören sie unbedingt zum Gesamtbild des Buches.
Man entwirft ein fantastisches Szenario und lässt einen natürlichen und möglichst glaubhaften Charakter darauf reagieren. Wie gut das gelingt entscheidet über die Qualität der Geschichte.
Lothar Becker ist kein Fantast. Und so kehrt er (bewußt oder unbewußt) diese Formel um.
Er entwirft liebevoll einen fantastischen, fast schon surrealen Charakter und konfrontiert ihn mit einer wirklichen oder alltäglichen Begebenheit.
Das macht den besonderen Humor dieses Buches aus.
Anders verhält es sich mit den Gedichten. Sie wirken wie Illustrationen. Die Kurzgeschichten brauchen diese nicht, um zu funktionieren und doch gehören sie unbedingt zum Gesamtbild des Buches.
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